Kliniken und Praxen können mit LED-Beleuchtung Kosten sparen

LED Leuchtstoffröhre T8 in 60, 120 und 150 cm LängeIn Krankenhäusern und Praxen könnten in Deutschland rund 600 Millionen Euro an Energiekosten eingespart werden. Alleine auf die Beleuchtung entfallen etwa ein Viertel der Stromkosten. Innovative LED-Lichtlösungen würden hohe Einsparungen mit sich bringen. Diese weisen außerdem eine Menge an Vorteilen auf, die im Klinikbetrieb speziell zum Tragen kommen, die aber auch erheblich zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit beitragen. Nicht nur eine angenehme Atmosphäre soll geschaffen werden, sondern eine bestmögliche Ausleuchtung ist wichtig. Teure Investitionen entfallen in Lüftungsanlagen, kein Extra Brandschutz wird benötigt oder auch Klimaanlagen müssen nicht verändert werden, weil die LEDs kaum Wärme entwickeln. Für den Einsatz im OP eignen sich deshalb auch problemlos die LED-Lampen. Ohne dass sich wesentlich die Helligkeit verändert, kann beliebig die Lichtfarbe geändert werden. Stabil bleiben dabei über die gesamte Betriebszeit die Lichtstärke und der Farbton der LEDs. Ihre volle Leistung erreichen sie sofort nach dem Einschalten und flackern auch nicht.

LED-Leuchten in Kliniken lohnt sich bestimmt, denn die Strompreise werden immer ansteigen. Bei optimalen Lichtverhältnissen können bis zu 50 Prozent der Stromkosten für die Beleuchtung reduziert werden, wird von dem Gründer und Geschäftsführer der euroLighting GmbH, Wolfgang Endrich, erklärt. Zuzüglich des Stromverbrauchs für die Zündelektronik verbrauchen herkömmliche Leuchtstoffröhren mit 150 cm zum Beispiel rund 65 Watt. Eine Ersparnis von rund zwei Drittel erzielen LED-Röhren, die schon beispielsweise mit 22 Watt auskommen. In bestehende Leuchtengehäuse von Leuchtstoffröhren mit KVG/VVG können ganz einfach die LED-Röhren dank integrierter Stromversorgung ausgetauscht werden. Mit einem Handgriff wird die Röhre gewechselt, denn nur das Tauschen des Starters ist erforderlich. Nach maximal zwei Jahren und bei einem 24 Stunden Betrieb amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten. Eine Ersparnis von 50 Prozent bis 64 Prozent können je nach Größe mit LED-Röhren erzielt werden.

Frankfurt: Neue LED-Straßenbeleuchtung

Die alte Gasbeleuchtung ist in den ersten Straßenlaternen von den Ortsteilen Heddernheim und Nordend in Frankfurt am Main durch LED-Beleuchtung ersetzt worden. Die Waage halten sich die Befürworter und Kritiker dieser Modernisierung. Ein Unterschied ist kaum festzustellen und manche Einwohner haben auch noch nicht bemerkt, dass in der Justinianstraße in Nordend und in der Nistergasse in Heddernheim nicht mehr mit Gas, sondern mit Strom die Laternen Licht spenden. Werden die Bewohner gefragt, was sie von der neuen LED-Beleuchtung halten, zucken machen nur mit den Schultern, nur dass diese zuverlässig funktionieren ist für sie wichtig. Dass die neuen Lampen ein wenig heller leuchten und gleichmäßiger brennen haben nur genaue Beobachter festgestellt. Für eine Umrüstung von Gas auf die moderne LED-Technik ist die wirtschaftliche Überlegung ein wichtiger Aspekt. Einige wehmütige Bürger aber meinen, dass es schon was Gemütliches an sich hatte, wenn es im Winter geschneit hat und dann das etwas schwächere leicht flackernde Licht der Gaslaternen leuchtete.

Wesentlich teurer in der Unterhaltung sind Gaslaternen, das ist trotz aller Nostalgie bittere Wahrheit. Das Zwanzigfache an Energie verbrauchen diese und bei mehr als 500 Euro liegen die Kosten dafür. Für eine bessere CO2-Bilanz sorgen außerdem die energieeffizienten LEDs. Ein weiterer Aspekt für die Befürworter der LED-Lampen ist, dass im Gegensatz zur Gaslampe diese ewig halten. Gut in die Umgebung passt der Stil der Lampen, und das Ambiente ist durch die stromsparenden Laternen in beiden Ortsteilen erhalten worden.

Thomas Bartelt der Sprecher des Verkehrsdezernats meint, dass die Wartung der Gaslampen eines der Hauptprobleme ist. Ausgewechselt werden muss leider einmal im Jahr der Glühstrumpf. Es wird immer schwieriger, diesen zu bekommen und auch zu entsorgen und dann enthält er auch noch schädliche Stoffe. Thomas Erfert von der SRM (Straßenbeleuchtung Rhein-Main) betonte, dass ein Großteil der rund 5.500 Straßenlaternen in Frankfurt in nächster Zeit erneuert werden müssten, die noch mit Gas beleuchtet werden. Über 40 Jahre sind viele der Lampenmasten, die aus Stahl hergestellt sind. Stahl roste ja bekanntlich und irgendwann sind die Pfosten defekt.

Gemeinde Bösel soll neue Sparlampen erhalten

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland

Im Gewerbegebiet Petersdorf in der Gemeinde Bösel sind energiesparende Laternen installiert worden. Im Jahr können mit jeder dieser Lampen 40 Euro Stromkosten eingespart werden. Mit der neuen LED-Technik sind in dem Gewerbegebiet nicht nur 22 neue Lampen errichtet, sondern überhaupt die ersten Straßenlampen mit LED-Technik ausgestattet worden. Zu dieser Premiere hat Edwin Lehmann vom Fachbereich 2 der Gemeinde Bösel eingeladen. Die Daimlerstraße in Petersburg hat die neuen Dioptas 6 LED-Lampen erhalten. Eine Stromersparnis erhofft sich die Gemeinde durch diese Einführung. Nur etwas mehr als zehn Watt benötigen diese, im Gengensatz zu den herkömmlichen Straßenlaternen, die bis zu 140 Watt verbrauchten. Pro Laterne wird laut Lehmann nun eine Ersparnis von 40 Euro im Jahr erzielt. Bei 26.000 Euro liegen die Anschaffungskosten der neuen Laternen.

Doch vorerst werden die neuen LED-Lampen noch nicht in Betrieb genommen, wie der Bürgermeister Hermann Block mitteilte. Angeschlossen werden die Lampen erst wenn sich weitere Betriebe an der Daimlerstraße niederlassen werden. Die Nachfrage dazu ist überschaubar, auch wenn noch Anfragen vorliegen und Verhandlungen zur Ansiedlung stattgefunden haben. Der Bürgermeister geht aber davon aus, dass die Gemeinde mit der neuen Lichttechnik Strom sparen werde. Weil aber die Energiekosten immer weiter ansteigen, ist nicht sicher wie hoch die Einsparung ist.

Umgestellt werden sollen in der Gemeinde Bösel alle bestehenden 800 Straßenlampen auf die neue LED-Technologie. Auch für die Aufstellung von weiteren 46 Laternen, neben den 22 neuen Laternen im Gemeindegebiet, gebe es bereits eine Zusage von EU-Fördermitteln. Ob nun einfach die Leuchtmittel ausgetauscht werden, oder ob die alten Laternen ein neues Leuchtmodul, also einen neuen Kopf erhalten, ist noch nicht endgültig beschlossen.

Weihnachten 2011: Neue LED-Lichttechnik in Steinbach-Hallenberg

Foto: flickr.com/marfis75
Beim Bummel durch die abendliche Hauptstraße in Steinbach-Hallenberg in Südthüringen, die festlich mit Lichtern ausgeschmückt ist, kam große Vorfreude auf den heutigen Heiligen Abend und Weihnachten auf. Einiges geändert hat sich bei der Technik der Weihnachtsbeleuchtung. Der Baumamtsleiter Matthias Holland-Nell erklärte, dass die 1084 herkömmlichen Glühlampen, die bislang verwendet wurden in der Stunde 7 Watt verbrauchten. Dagegen nur noch 1,2 Watt benötigen die LED-Lampen, die seit diesem Jahr im Einsatz sind.

In den Kauf der neuen Technik investierte die Stadt rund 3.900 Euro. Ob die Anschaffung der neuen Lichttechnik notwendig ist, haben sich in der Stadt verschiedene Gremien gefragt. Die Richtigkeit dieser Investition bestätigt sich aber mit einem Blick auf Kosten. Rund 1,3 Kilowatt Strom verbrauchen täglich die LED-Lampen bei einem Betrieb von 10 Stunden, jedoch 7,6 Kilowatt Strom benötigten die herkömmlichen Lampen. Beträchtlich an Stromkosten einsparen kann die Kommune während der Weihnachtszeit, denn bei 104 Euro soll in diesem Jahr der Stromverbrauch sein, anstatt der bisher 607 Euro. Die Neuanschaffung sei schon alleine aus dieser Sicht rentabel, laut dem Bauamtsleiter. Hinzu kommt aber noch ein anderer wichtiger Aspekt und zwar das Auswechseln von defekten Glühbirnen. Die Leuchtmittel sind jedes Jahr schon bei der ersten Montage defekt geworden und mussten immer erneuert werden. Bis zu 600 Lampen musste die Stadt in der Weihnachtszeit ersetzen und bei 700 Euro lagen die Kosten dafür. Ein weiterer Kostenbeitrag kam noch hinzu und zwar für das Ausleihen von Arbeitsgeräten und für die fälligen Arbeitsstunden. Somit kamen 1.000 Euro für Arbeitsleistung und Material zusammen. Werden die gesparten Stromkosten noch dazugezählt, so kann mit 1.500 Euro als Ersparnis gerechnet werden. Noch eine Einsparung erwartet die Stadt, denn eine LED verfügt über eine längere Betriebsdauer wie eine herkömmliche Glühlampe. Bereits nach dem dritten Jahr hat sich die Investition nach der Kostenrechnung amortisiert, von diesem Aspekt der Neuanschaffung ist selbst der Bauamtsleiter überrascht.

Die Weihnachtsbeleuchtung an der Hauptstraße schaltet sich automatisch um ein Uhr für einige Stunden ab und ist nicht die ganze Nacht in Betrieb. Auch hier wird für die Stadt noch Kosten eingespart. Die LED-Beleuchtung selbst hat längst in den vergangenen Wochen ihren Praxistest absolviert.

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Bige-Team Frohe Weihnachten 2011!

Neue LED-Technik beim Theater in Bonn senkt die Energiekosten

Zum Vorbild für andere deutsche Bühnen möchte das Theater Bonn werden, denn mit neuen LED-Scheinwerfern wird die Energiebilanz verbessert. Es sollen noch weitere LED-Lampen angeschafft werden. Dies hat der Bau- und Vergabeausschuss der Stadt beschlossen. Das Theater in Bonn war weltweit die erste Bühne, die die neuen LED-Lampen in Auftrag gegeben hat – nach den Informationen der städtischen Verwaltung, die sich wiederum auf die Lieferfirma aus Amerika berufen hat. Weitere Geräte sollen angeschafft werden, ist nun vom Bau- und Vergabeausschuss beschlossen werden. Von den vorhandenen Scheinwerfern ist nicht nur die Energiebilanz schlecht, sondern auch ihre Sicherheitstechnik, denn diese stammt noch aus den 1980er Jahren.

Die herkömmlichen 60 alten Scheinwerfer kamen auf eine Leistung von 1000 Watt, dagegen benötigen die neuen LED-Scheinwerfer, es werden auch nur 40 Stück gebraucht, nur noch 110 Watt. Ersatzleuchten fallen auch weg, denn die neuen Scheinwerfer haben eine Lebensdauer von 50.000 Betriebsstunden, und anstatt wie bisher drei bis fünf Farben haben diese eine Grundbasis von sieben Farben. Um weitere Energiekosten einzusparen, werden die 2000-Watt-Scheinwerfer durch 20 Zoom-Profilscheinwerfer ersetzt, die mit einer Leistung von 750 Watt auskommen. Es sind auch noch alte 2500-Watt Scheinwerfer vorhanden, die auch ausgetauscht werden und dafür gibt es zwei Tageslicht-Profilscheinwerfer mit 575 Watt. Um über 80 Prozent werden die gesamten Energiekosten gesenkt durch diese zukünftigen Neuproduktionen.

Bei einem Gastspiel in Schwetzingen bei der Oper „Bluthaus“ hat das Theater Bonn erstmals die neue LED-Technologie eingesetzt. Momentan sind diese auf der Bühne im Einsatz in den Opern „Der ferne Klang“, und „La finta giardiniera“ und beim wohl bekanntesten Musical „Hair“. Dem Vorbild von Bonn wollen andere Theater nachziehen, wie die Verwaltung berichtet. Gezeigt habe sich das durch Veröffentlichungen in internationalen Fachmagazinen, unter anderem in der englischen und deutschen Ausgabe der „Bühnentechnischen Rundschau“. Um mehr über den Einsatz von LED-Technik zu erfahren, haben sich bei Bühnenbildnern und Regisseuren, die momentan am Theater in Bonn arbeiten, Theaterkollegen aus Köln, Stuttgart, Kassel, Mannheim und Schwetzingen gemeldet.

In neuem Licht erstrahlt das Freiburger Münster

In einem neuen Licht und gerade rechtzeitig zur Adventszeit erstrahlt das Freiburger Münster. Angeschaltet wurde die innovative Beleuchtung des Wahrzeichens von Freiburg per Knopfdruck von Dompfarrer Wolfgang Gaber und dem Baubürgermeister Martin Haag. Vollständig mit LED-Leuchten wird die Fassade des Münsters angestrahlt, sie ist damit auch die erste größere Kirche in Deutschland mit dieser effizienten Beleuchtung.

Insgesamt 100 hocheffiziente LED-Strahler sind extra für die neue warme Außenbeleuchtung entwickelt und produziert worden. Wie bisher ist relativ im Dunkeln der Münsterplatz, aber sehr behutsam wird das mächtige gotische Bauwerk erhellt. Am Freiburger Wahrzeichen und auf den umliegenden Dächern sind 55 Strahler installiert und rund um das Gebäude sind weitere 55 Bodenstrahler eingelassen. Etwa 30 cm breit, 80 cm lang und etwa ein Meter vom Münster entfernt ist in das Pflaster der Großteil der Bodenstrahler eingelassen worden. Beleuchtet werden auch durch jeweils vier Bodenstrahler die Säulen vor dem Münsterportal. Den 16 Meter hohen Hauptturm beleuchten in Zukunft 17 spezielle Strahler. Die gleichmäßige Anstrahlung mit einer bestimmten Lichtfarbe war für die Lichtplaner eine Herausforderung. Zu der historischen Sandsteinfarbe des Münsters sollte diese passen. Eingesetzt wurden dafür spezielle LED-Lichtfarben und Filter. In unterschiedlichen Höhen und teilweise in einem extrem engen Ausstrahlwinkel mussten einige Strahler angebracht werden um gleichmäßig die Fassade des Münsters zu beleuchten.

Durch den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten, deutschlandweiten Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ war nur die Umstellung auf die LED-Strahler möglich. An dem Wettbewerb beteiligte sich gemeinsam mit der Firma Hess aus Villingen-Schwenningen die Stadt Freiburg. Zu den zehn Gewinnern gehört sie dann. Vollständig im Rahmen des Wettbewerbs durch den Bund gefördert werden die Kosten von rund 750.000 Euro für das Anstrahlen des Münsters. Mit der Beteiligung von Ämtern, Firmen, Gesellschaften unter der Führung des Garten- und Tiefbauamts (GuT) werden zwei Millionen Euro umgesetzt. Um eine dezente und nicht zu helle Anstrahlung zu erreichen, wurden mehrere Probebeleuchtungen abgestimmt.

Das erste und auch größte umgesetzte Projekt des Wettbewerbs ist die neue innovative Beleuchtung des Münsters in Freiburg. Weitere Beleuchtungen wie zum Beispiel der Stadtgarten, Rathausplatz, die Anstrahlung der Stadttore oder auch die Umrüstung der historischen Leuchten in der Innenstadt sind noch in der Planungsphase. Die verschiedenen Wahrzeichen von Freiburg sollen durch präzise architektonische Beleuchtung betont und die Lichtqualität in der Innenstadt langfristig verbessert werden, neben der Förderung der neuen, energieeffizienten, wartungsarmen und langlebigen LED-Leuchten. Deutlich reduziert werden kann zusätzlich der Energieverbrauch an öffentlichen Gebäuden mit den LED-Leuchten.
Am Beispiel des Turms wird die Energieeinsparung durch LED deutlich. Angestrahlt wurde dieser bisher mit 1100 Watt. Mit der LED-Technik werden nur noch 400 Watt benötigt, dass eine Energieeinsparung von 60 Prozent bedeutet. Künftig bei 3.800 Watt liegt nun der gesamte Verbrauch für das Münster.

Gladbeck: 1700 Euro für Beleuchtung durch Halloween-Lauf gesammelt

Toll was die joggenden Teufel, rennenden Hexen oder laufenden Skelette in Gladbeck geschafft haben. Über 1300 Euro haben sie gesammelt durch ihre begeistere Teilnahme am Halloween-Lauf und ihrer großzügigen Spendenbereitschaft. Damit können die Kosten für die LED-Beleuchtung entlang der Marathonbahn im Wittringer Wald für mehr als einem Jahr abgedeckt werden. Sie ist die längste mit LED beleuchtete Strecke in Deutschland und steht seit September 2010. Auf einer Länge von fünf Kilometer wird sie beleuchtet. Zum Nordic-Walken, Joggen, Walken oder einfach nur zum Spazieren gehen lädt die Marathonbahn ein.

Auch schon in der Früh ist das möglich, denn mit einem automatischen Dämmerungsschalter, der sich morgens um 6 Uhr ein und bis 22 Uhr wieder abschaltet, ist die Anlage ausgestattet. Das Verletzungsrisiko wird so minimiert, denn es herrschen nun immer gute Sichtverhältnisse auf der Bahn. Über einen Weg zwischen der Innenstadt und dem Schloss Wittringen erstreckt sich der Rundweg, der mit 143 LED-Leuchten erhellt wird. Sehr effizient sind diese LEDs entlang der Strecke, denn sie arbeiten bei großartiger Leuchtkraft mit 25 Watt. Außerdem haben die LED-Birnen eine Lebensdauer von 25 Jahren. Kaum UV-Licht oder Infrarotstrahlen erzeugen die LED-Lampen, dadurch wird auch die Tierwelt nicht beeinflusst. Auch keine Insekten werden vom dem Licht angezogen, das ein weiterer wichtiger Vorteil für die Jogger bedeutet.

Dem Bürgermeister Ulrich Roland ist nun die stolze gesammelt Summe überreicht worden. Ein 70-Jähriger Frühsportler, der am Lauf nicht teilgenommen hat, aber trotzdem sein Scherflein betragen wollte, spendete weitere 400 Euro dazu. Jeden Morgen im Laternenlicht kann er nun sein Walking-Training absolvieren seitdem die LED-Lichter installiert wurden. Mehr als die obligatorischen 3 Euro haben auch viele andere Halloween-Läufer gespendet. Anja Rückmann berichtete, dass bis zu 50 Euro manche Teilnehmer spendeten. Der Bürgermeister ist sehr erfreut über den Betrag von 1700 Euro, denn dieser steht nun für die Stromversorgung zur Verfügung. Eine Neuauflage dieses Marathon-Laufs soll es im Jahre 2012 auch wieder geben, weil er so gut angenommen wurde und das gute Spendenergebnis erzielt wurde.

Flex Lighting entwickelte für E-Book-Reader neue LED-Beleuchtung

Eine neuartige LED-Beleuchtung für E-Ink-Displays ist entwickelt worden von dem Unternehmen Flex Lighting. Die Herstellungskosten und was sehr wichtig ist, der Stromverbrauch, sollen sehr niedrig sein, denn die Anzeige wird von der Vorderseite beleuchtet, anders wie bei LCDs. Ein weiterer Vorteil bringt die neuartige LED-Beleuchtung mit sich. Besser zu lesen seien, auch bei schlechten Lichtverhältnissen, die sparsamen E-Ink-Displays für E-Book-Reader wie das Amazon Kindle, mit der speziellen LED-Beleuchtung, die eigens dafür entwickelt worden ist.

Eine Hintergrundbeleuchtung (Back Lighting) haben die bisherigen LCD-Panels. Bei der neuen LED-Beleuchtung wird sie wie ein dünner Film eines monochromen oder farbigen E-Ink-Displays auf die Vorderseite aufgezogen. Für ein 6 Zoll großes Display – die Standardgröße für E-Book-Reader – reichen eine oder zwei LEDs aus, die im Gehäuse des Gerätes untergebracht werden. Weder der Kontrast noch die Schärfe wird dabei beeinträchtigt, denn direkt auf die Oberfläche des Panels kann der nur 50 Mikrometer dicke Kunststoff laminiert werden. Für flexible oder gebogene Displays, wie sie bereits angekündigt wurden von Samsung, HP oder Sony, kann die Folie auch verwendet werden.

Dass der Stromverbrauch weit unter den vergleichbaren LEDs liegt, ist sicherlich der größte Vorteil der elektronischen Tinte. Weiterhin aufrechterhalten möchte der Hersteller diesen Pluspunkt, der für ihn sehr wichtig ist. Die Leistungsaufnahme soll gering bleiben – keine genauen Angaben macht Flex Lighting dazu – aufgrund der besonders guten Lichtdurchlässigkeit und weil weniger LEDs zum Einsatz kommen. Auch deutlicher schmäler werden könnte in Zukunft der bislang dicke Displayrahmen. Wann auf den Markt die ersten Produkte mit der neuen LED-Technologie kommen sollen, ist von Flex Lighting noch nicht bekannt gegeben worden. Gut ist auch für den Verbraucher, dass der Preis für die neuen Panels noch unter dem für die bisherigen LED-Beleuchtungen liegen soll, wird vom Hersteller versprochen.

Zur Weihnachtszeit im Dunkeln: Moerser Beleuchtung hat ausgedient

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Zur Weihnachtszeit können Straßenabschnitte in Moers nicht beleuchtet werden, denn die veraltete Weihnachtsbeleuchtung geht allmählich kaputt. Moderne LED-Technik muss diese ersetzen, eine Spendenaktion soll helfen. Symbolisch abgeschaltet wird deshalb an einen Tag das Licht. Es weiß auch niemand wie alt die Beleuchtung tatsächlich ist. Mindestens 30 Jahre alt soll der Großteil der Anlage sein, doch gut schon bis zu 50 Jahre könnten einige Elemente gedient haben. Traurige Wirklichkeit wird nun was sich in den vergangenen Jahren angedeutet hat, sie muss erneuert werden.

Gerade noch in der Altstadt hält das System, doch in anderen Bereichen bleiben ganze Straßenzüge im Dunkeln. Weder das Geld für Reparaturen, geschweige denn für eine Neuanschaffung hat die Aktivgemeinschaft Moers, die die laufenden Kosten tragen. Zusammen mit Moers Marketing GmbH ruft nun die Aktivgemeinschaft zur Spendenaktion „Lichterglanz“ auf, um endlich eine stromsparende und moderne LED-Beleuchtung für die Stadt zu bekommen. Der Geschäftsführer Michael Birr von der Marketing GmbH sagt dazu, dass Moers im Dunkeln bleibt, wenn es jetzt keine Zusammenarbeit von Einzelhandel und Bürgerschaft gibt. Die Kosten für eine Neuanschaffung werden bei 150.000 bis 200.000 Euro liegen und Rolf Unterwagner von der Moers AG meint, das schafft die Kaufmannschaft nicht alleine. Da bekanntlich die Kassen der Stadt leer sind, ist auch von dieser Seite mit keiner Hilfe zu rechnen. Aktiv um Spenden gebeten wurde nun rund um den verkaufsoffenen Sonntag. Dafür waren Nikoläuse und Weihnachtsengel aktiv im Einsatz. Für diese Aktion hatte Mercedes Nühlen 2.500 Nikoläuse aus Schokolade gesponsert, die dann die Spender als kleines Dankeschön erhielten.

Zudem wurde an einem Tag demonstriert, wie es aussieht, wenn die Stadt im Dunkeln bleibt. Komplett abgeschaltet wurde an diesem Tag die Weihnachtsbeleuchtung um 17.30Uhr für eine Viertelstunde. Birr meinte, es muss endlich gehandelt werden, dafür muss ein Zeichen gesetzt werden, denn die Stadt liegt weit hinter den anderen zurück. Der Marketing-Leiter hatte schon selbst die ersten Spenden durchgeführt. Pro Veranstaltung des Moerser Herbstes hat der Niederrheinische Schaustellerverein Moers 1000 Euro zur Verfügung gestellt. Diese Verpflichtung geschah im Zusammenhang mit der Ausrichtung. Gering sind die Hoffnungen, die momentanen Ausfälle der Beleuchtung zu beheben, denn das soll ohne teure und aufwendige Erdarbeiten nicht möglich sein.

Neue Straßenbeleuchtung mit LED-Technik bekommt die Stadt Peine

In Peine werden im kommenden Jahr zur Energieeinsparung 21 Quecksilberdampflampen der alten Straßenbeleuchtung durch energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Davon betroffen sind der Friedrich-Ebert-Platz sowie im Stadtpark ein Teil der Fußwegbeleuchtung.

Gefördert wird diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Dies umfasst mit 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben die Steuerungs- und Regelungstechnik, aber auch den Ersatz der Leuchtenköpfe. Erzielt werden eine jährliche Energieeinsparung von 2.908 Kilowattstunden und gleichzeitig eine Reduzierung das CO2 Ausstoßes von rund 1.700 Kilogramm durch den Austausch der Leuchten. Ein Beleuchtungskataster wird in einer Zusammenarbeit der Stadt und den Stadtwerken zurzeit erstellt. Erfasst werden dort die Eigenschaften der Anlagen, welche Leuchtmittel verwendet werden, und die Stadtorte aller Leuchten. Weitere Straßenbeleuchtungen will die Stadt auf energieeffiziente LED-Lampen umstellen, doch wird dies erst entschieden nach der Fertigstellung des Beleuchtungskatasters Anfang 2012.

Mit neuer Lichttechnik sammelt die Stadt Peine derzeit an zwei Orten und zwar in Stederdorf und im Werderpark eigene Erfahrungen. Von einer Braunschweiger Firma stehen 2 LED-Musterleuchten im Werderpark. Zurzeit ist dort auf 36 Watt die Systemleistung der Leuchtenköpfe eingestellt, doch sie kann von 11 Watt bis maximal 42 Watt reguliert werden. Hier wurde Neutralweiß gewählt als Lichtfarbe. Natürlich kann von Warmweiß bis Tageslichtweiß bei Bedarf die Lichtfarben verändert werden. Es besteht auch die Möglichkeit einer separaten 180 Grad Schaltung der Leuchten, das bedeutet, dass eine die Straßenseite oder Hausseite getrennt voneinander beleuchtet werden kann. Noch zu früh ist es jedoch für eine abschließende Bewertung, doch klingen sehr positiv die bisherigen Eindrücke dieses Testberichtes. Im Einsatz sind seit rund sieben Monaten drei Leuchten mit einem anderen LED-System in Stederdorf. Für eine Bewertung ist es auch noch hier zu früh.