Aixtron erwartet Durchbruch der LED-Beleuchtung

Mit einem Siegeszug der Leuchtdiode (LED) in immer mehr Anwendungsbereichen rechnet der auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierte Maschinenbauer Aixtron. Der Finanzvorstand Wolfgang Breme meinte, dass hervorragend die mittel- bis langfristigen Perspektiven sind.

Mit gewaltigem Zuwachs bei Umsatz und Gewinn wurde die Mehrzahl der Analysten von den Aachenern im dritten Quartal verblüfft. Noch keine Verschiebung sieht der deutsche Weltmarktführer im Gegensatz zu seinen Konkurrenten. Ob im allgemeinen Beleuchtungsmarkt der große Durchbruch für LEDs gekommen ist, und diese Ersatz für Energiesparlampen oder den herkömmlichen Glühbirnen sein werden, ist die Frage unter den Experten. In Bullen und Bären hat sich zu diesem Thema das Lager der Finanz- und Marktanalysten gespaltet. Dass der Investitionszyklus für diese Produkte 2011 noch nicht komme, sagen die Bären. Aber dass nahtlos in den Investitionszyklus für LED-Beleuchtung, die momentan sehr starken Investitionen zur Produktion von LEDs für die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Displays übergeht, sagen die Bullen. Noch keine verlässliche Planung aufstellen kann deshalb auch Aixtron.

Doch merkte Breme an, dass schneller als gedacht der Markt 2010 gewachsen sei für die LED-Hintergrundbeleuchtung, wie sie in Fernsehern und Monitoren eingesetzt wird. Weniger wichtig ist der Zeitpunkt für Aixtron, aber dass die technologie- und marktführende Position gehalten wird. Dass die richtige Nachfrage für die Anlagen zur LED-Produktion durch Subventionen aus China für die heimische LED-Produktion verzerrt sei, wird immer wieder von den Analysten bemängelt. Stattlich gefördert ist die Nachfrage in China, erkennt Breme, und eine langfristige strategische Entscheidung der Chinesen im Blickfeld auf die LED-Technik sieht er aber. Da der Zubau an Kraftwerkskapazität sonst nicht mit dem steigenden Verbrauch Schritt halten kann, ist das starke Wirtschaftswachstum durch die Einsparung von Energie auf Dauer in China nicht möglich. Mit LEDs Strom im eigenen Land zu sparen, wäre ein ureigenes Interesse der Chinesen.

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