Ampfing: Moderne LED-Technik wird in Peitschenlampen installiert

Quelle: flickr.com/dustpuppy

Wie viel Energie in der Beleuchtung von öffentlichen Einrichtungen, sowie in Bereich der Straßenbeleuchtung möglich ist, ließ die Gemeinde Ampfing untersuchen. Das Ergebnis: Rund 7.125 Kilowattstunden Strom können jährlich von der Kommune eingespart werden, wenn auf LED-Technologie 95 der sogenannten Peitschenlampen in bestimmten Straßenabschnitten umgerüstet werden.

Beim Projektträger Jülich in Berlin stellte die Kommune einen Förderantrag für energiesparende Straßenleuchten. Dieser wurde dort geprüft und weitergeleitet an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Gelohnt haben sich die Bemühungen für die Gemeinde, dann sie erhält eine Förderung von 40 Prozent. In ganz Bayern ist so ein Projekt noch nicht durchgeführt worden, nach den Kenntnissen der EON. Mit LED-Leuchten werden nun die alten Peitschenlampen, die mit Neonröhren ausgestattet sind, umgerüstet und dies als erste Kommune in Bayern. Ausgeführt wurde die Planung vom Ingenieur-Büro Hajek aus Waldkraiburg. Der Zuschuss vom Bundesministerium liegt bei 61.200 Euro, dagegen stehen die Baukosten von rund 127.000 Euro. Eine Einsparung von mindestens 60 Prozent an Kohlendioxid gegenüber den alten Leuchten war die Bedingung für den Zuschuss. Beim Ortstermin wurde bestätigt, dass die Einsparung in Ampfing sogar 66 Prozent betragen soll. Nur noch 85 Watt verbrauchen die neuen LED-Leuchten, während die alten Leuchtstoffröhren eine Leistung von 138 Watt hatten. Eine weitere Kostenreduzierung ist noch möglich, da auf mehrere Stufen nachts die LED-Beleuchtung abgesenkt werden kann mittels einer Programmierung.

Folgendes sieht diese Abstufung vor: Volles Licht bis 22 Uhr, dann wird bis 0.30 Uhr auf 50 Prozent reduziert, dann weiter abgesenkt auf 30 Prozent bis 5 Uhr morgens, wieder mit 50 Prozent wird dann beleuchtet und volle Leistung gibt es ab 6 Uhr. Es wurden inzwischen von der Gemeinde weitere 90 LED-Leuchten beantragt für weitere Straßen. Die EON bestätigt, dass bis Ostern die Umbauzeiten für die bereits genehmigten Leuchten abgeschlossen sein werden.

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