Auf LED-Technik setzen in Bremen immer mehr Betriebe

Die längste Zeit haben in Bremen und dem Umland Leuchtstoffröhren geleuchtet. Um Werkstätten, Lagerräume oder Büros zu beleuchten, setzen immer mehr Unternehmen auf LED-Lampen. Vor allem wirtschaftliche, aber auch ökologische Argumente sprechen für einen Umstieg. Nur alte Vorurteile sind oft die Gründe, die den Siegeszug der LEDs noch bremsen.

Bei der Unimet-Gruppe werden derzeit in den Gebäuden des Unternehmens LED-Röhren gegen die alten Leuchtstoffröhren ausgetauscht. Diese haben zu einem eine deutlich höhere Lebensdauer und was noch wichtiger ist, die neuen Lichtquellen verbrauen bis zu 70 Prozent weniger Energie. Für den Geschäftsführer Carsten Schröder sind bei allen Veränderungen, die im Unternehmen gemacht werden zwei Dinge wichtig: diese müssen ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar sein. Einer Größe von 24 Fußballfeldern entspricht die Unimet-Lagerfläche und rund 130.000 LEDs müssen neu eingesetzt werden. Damit der Betrieb reibungslos weiter geht, kurven zwei Monteure auf einer mobilen Hebebühne durch die Hallen. In zwei bis drei Jahren soll sich die Investition rechnen. Energiekosten im sechsstelligen Bereich soll der Betrieb danach jährlich sparen. Um Hunderte Tonnen niedriger falle gleichzeitig die CO2-Bilanz Jahr für Jahr aus. Auch positiv nieder schlage sich die Ökobilanz, denn giftige Inhaltsstoffe, die in den Leuchtstoffröhren verbaut sind, sind in den LEDs nicht vorhanden.

Der Geschäftsführer der Bremer Klimaschutzagentur „energiekonsens“ Michael Pelzl, meint, dass diese Chance mittlerweile Dutzende Betriebe erkannt haben. Den Einsatz von LED-Lampen in Büros, Alltagbetrieb und natürlich in Hörsälen testet in einem wissenschaftlich begleitendenden Pilotprojekt derzeit auch die Jacobs Universität, wie wir an dieser Stelle schon berichtet hatten.

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