Bei Spotlampen bewähren sich Leuchtdioden bestens

Spotstrahler sind bekanntlich sehr beliebt. Beispielsweise werden sie dort eingesetzt, wo gerichtetes Licht wichtig ist und dieses erstrahlen soll, ohne die Umgebung auszuleuchten. Ein Exempel hierfür stellen Spotstrahler dar, die über Bilder an der Wand oder in der Küche über der Arbeitsplatte leuchten. Diese Strahler liefern ein sogenanntes zielorientiertes Licht.

Halogenlampen stecken aber meistens noch in den Spotlampen. Sehr hoch ist der Energieverbrauch der Halogenleuchten, auch wenn sie sparsamer als die alten Glühbirnen sind. In der aktuellen März-Ausgabe von „Test“ errechnet die Stiftung Warentest, dass bei 16 Euro im Jahr der Stromverbrauch liegt, wenn für fünf Stunden am Tag ein 35-Watt-Halogenspot brennt. Mehrere dieser Leuchten brennen aber oft über einer Arbeitsplatte. Eine eingeschränkte Alternative sind Kompaktleuchtstofflampen. Diese leuchten nicht so zielgerecht, sind eben keine wirklichen Spots auch wenn sie sparsamer sind. Die Prüfer von Stiftung Warentest stellen fest, dass sehr ausdauernd und mit sehr wenig Energie LED-Lampen leuchten, nur deshalb sind diese eine wirkliche Alternative. Ein drei Viertel der Stromkosten, die ein Halogenspot braucht, kann mit der LED eingespart werden, die außerdem besonders lang halten. Auch wenn sie in der Anschaffung teurer als andere Leuchtmittel sind, können am besten die Energiekosten eingespart werden, wo täglich lange Licht brennen soll wie in Wohnküchen, Wohnzimmern oder nachts am Haus.

Dem Test der Prüfingenieure unterlagen insgesamt 20 Spots, mit dem Versprechen „Strom sparend“. Geprüft wurden GU-5.3-Stecksockel für Zwölf-Volt-Betrieb mit Trafo, GU-10-Stecksockel und die E-14-Schraubsockel. Umwelteigenschaften, lichttechnische Eigenschaften, Deklaration, Stromverbrauch und Haltbarkeit waren die Punkte, die getestet wurden. An die mit LED bestückten Varianten gingen in allen drei Sockelgruppen die Spitzenplätze – trotz kleineren Einschränkungen. Der dimmbare LED-Strahler „Philips MyAmbiance 4W“ kam mit der Gesamtnote 2,1 auf Platz eins beim E 14 zum Einschrauben. Ein Gut erhielten zwei Spots bei den GU-10-Stecksockeln und zwar die Kompaktleuchtstofflampe “Ikea Sparsam“ (2,5) und „Osram LED Parathom“ (2,4). Für die „Toshiba E-Core LED“ (2,3) gab es einmal ein Gut in der Kategorie GU-5.3-Stiftsockeln für Zwölf-Volt-Leuchten mit Trafo. Nicht in jedem Fall muss der alte Spot weggeworfen werden, wenn die sparsame LED-Technik genutzt werden soll, ist ein Tipp der „Test“-Redaktion. Ausgetauscht werden können oft die alten Halogenbirnchen gegen LEDs. Es ist aber nicht immer jede LED dimmbar, wenn zur Helligkeitsdrosselung ein Dimmer vorhanden ist.

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