Billerbeck: LED-Beleuchtung wird in der Stadt getestet

Foto: flickr.com/lindseywb

LEDs gelten als Leuchtmittel der Zukunft, denn auf lange Sicht schonen sie den Geldbeutel und die Umwelt. Das hat jetzt auch die Stadt Billerbeck erkannt. Ein gemeinsames Pilotprojekt ist gestartet worden in einer Zusammenarbeit von der Stadt, dem Unternehmen „abalight“ und dem Energieversorger RWE. Dabei sind die vorhandenen Peitschenmastleuchten in einer Musterstraße umgerüstet worden, und zwar in der Straße „Zu den Alstätten“, die sich von der Straße Hagen bis hin zur Massonneaustraße zieht. Ersetzt wurden durch LED-Tubes die alten Leuchtstoffröhren, die auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden.

Einen ausreichend großen Lichtkegel müssen die Lampen produzieren und auch hell genug sein, denn sehr wichtig ist eine passende Ausleuchtung des Straßenraumes. Michael Schmidt von der RWE, der die LED-Tubes montiert hat, meinte, es muss die Sicherheit von Autofahrern und Fußgänger garantiert werden. Damit sich aber die Anwohner auch nicht gestört fühlen, darf das Licht auch nicht zu hell sein. Im Rahmen eines Pressegespräches bekundetet der Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen der Stadt, dass das auf keinen Fall so ist. Etwa dem bisherigen Bereich entspricht die Helligkeit der neuen LED-Tubes, das haben durchgeführte Messungen ergeben. Ein gutes Zeichen ist, das Anwohner die von der Bürgermeisterin Marion Dirks Anwohner gefragt wurden, keine Veränderung bemerkt haben.

Umgerüstet wurden auf der Teststraße neun Leuchten und damit 18 Lichtröhren. Eine geringe Blendung erfolgt durch diese LED-Tubes und geringer ist auch der Insektenflug. Weitere Vorteile die besonders wichtig sind, ist, dass bei einer Höhe von 50 bis 60 Prozent die Energiekosteneinsparung liegt und eine längere Lebensdauer als die alten Röhren, die LED-Tubes haben. Diese sollten in den nächsten zehn Jahren nicht defekt werden, im Gegensatz zu den alten, die nur von rund vier Jahren eine Lebensdauer aufweisen können. Nur die Röhren mussten getauscht werden, das Innenleben der Leuchten konnte bleiben, deshalb war auch sehr einfach die Montage.

Ob die gesamte Straßenbeleuchtung auf Dauer umgerüstet werden soll, ist eine Überlegung wert, wenn allen Ansprüchen die neuen Leuchtmittel gerecht werden. Sehr hoch sind natürlich die Anschaffungskosten, deshalb erkundigt sich die Stadt, ob für sie Fördergelder für Umrüstungen in Frage kommen könnten.

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