Die sparsamen Straßenlampen befürworten die Hoyerswerdaer

Für eine LED-Beleuchtung stimmten in einer Umfrage 80 Prozent der Bewohner von Hoyerswerda. Eine positive Bilanz in ihrer Straße ziehen nach einem Jahr mit der LED-Straßenbeleuchtung die Anwohner in der August-Bebel-Straße. Viel besser als die herkömmlichen Natriumdampflampen beurteilten die Lichtverhältnisse 59 Prozent der Befragten, besser als zuvor meinten 21 Prozent und als unverändert bewerteten nur sieben Prozent, wie die Stadtverwaltung informierte. Keine Antwort zu diesem Punkt gaben lediglich zwölf Prozent der Befragten ab. Unzufrieden mit der neuen Beleuchtung sind laut der Stadtverwaltung nur ein Prozent aller Haushalte. Auch die Helligkeit der neuen LED-Lampen war ein Punkt der Umfrage. Einig sind sich auch hier die Anwohner, denn als optimal bewerteten die Helligkeit 74 Prozent. Zu dunkel oder zu hell meinten jeweils neun Prozent.

Im Einsatz sind erstmals die LED-Leuchten in der August-Bebel-Straße in Hoyerswerda. Im Zuge des Ausbaus zwischen den Bahnhofsvorplatz und der Friedrichstraße sind diese seit Dezember 2010 eingebaut und im Gebrauch. Als besonders wichtig haben die Anwohner auch den gleichmäßigen Lichtverlauf und die Helligkeit eingestuft. Eher von geringer Bedeutung bei der Umfrage war laut der Stadtverwaltung die Lichtfarbe. Eine große Rolle bei künftigen Überlegungen wird die LED-Technik aufgrund der großen Zustimmung bei den Befragten spielen, betonte die Stadtverwaltung.

Befragt wurden zu diesem Thema „LED-Beleuchtung“ im Auftrag der Stadt 520 Haushalte aus der Gerhart-Hauptmann-Straße, am Bahnhofsvorplatz und aus der August-Bebel-Straße von der Energie Erzeugungsgesellschaft Hoyerswerda (EEH). Das Ergebnis war dann so, dass an der Umfrage 76 Prozent der Haushalte teilnahmen. Eine Rücklaufquote von etwa 15 Prozent ist das. Antworten konnten alle Befragten entweder Online oder per Brief. Mit der Möglichkeit von Optimierungen bei der Beleuchtung im öffentlichen Raum beschäftigt sich derzeit die Energie Erzeugungsgesellschaft Hoyerswerda, die zum Unternehmensverbund der Städtischen Wirtschaftsbetriebe (SWH) gehört.

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