Durch LED-Leuchten werden in Salzburg die Quecksilberlampen ersetzt

Die Nacht zum Tag gemacht wird in Salzburg durch rund 20.000 öffentliche Lichtpunkte. Davon sind noch etwa 3000 alte Quecksilberhochdrucklampen vorhanden, die die Straßen und Parks erleuchten. Auf rund 30 Prozent wird der Anteil der kommunalen Beleuchtung in Österreich geschätzt, der mit dieser aus den 1960er Jahren stammenden Technologie ausgerüstet ist. Auf Natriumdampfbasis funktioniert der Rest der öffentlichen Beleuchtung.
21 Teststecken laufen vorerst in der Stadt Salzburg. Auf die moderne Halbleitertechnik umgestellt worden sei zudem bereits schon die Hälfte der Ampelanlagen. Bei 60 Prozent liegt die Energieeinsparung für Anlagen die Denkmäler anstrahlen und etwa bei 30 Prozent im Bereich der Straßenbeleuchtung, das ist die erste Bilanz. Bei der Weihnachtsbeleuchtung ist die größte Energieeinsparung zu verzeichnen, denn diese liegt etwa bei 90 Prozent, für die rund 4500 LED-Lampen, die in Salzburg im Einsatz waren.

Das hohe Investitionsvolumen ist aus der Sicht der Kommunen eines der Hauptprobleme. Da etwa 500 Euro derzeit eine LED-Straßenlampe kostet, liegen bei 1,5 Millionen Euro die Kosten in Salzburg für die 3.000 Leuchten. Durch eine budgetinterne Gegenrechnung konnte inzwischen in Salzburg die notwendige Investitionssumme freigemacht werden. Finanziert wird dies über die Energieeinsparung. Zwischen sechs und neun Jahren liegt je nach Art die Amortisationszeit der LED-Beleuchtung.
Von der Zukunftsfähigkeit ist auch die Stadt Salzburg überzeugt, auch wenn noch die eine oder andere Kinderkrankheit die neuen LED-Lampen aufweisen. Auch technische Vorteile haben die Dioden, die neben der Energieeinsparung auch eine Reduktion der CO2-Emission aufweisen. Ein Vorteil ist auch, dass sie die Möglichkeit haben, die Lichtstärke zu dimmen.

Aber auch die Umweltschützer betonen die positiven Eigenschaften der LEDs. Der Salzburger Landesumweltanwalt Wolfgang Wiener erläutert auch, dass das LED-Licht insektenschonend ist. Nachtaktive Insekten werden auch in Salzburg nicht gestört, da kein UV-Licht die LED-Lampen ausstrahlen im Gegensatz zu den Quecksilberlampen. Am UV-Licht der Himmelskörper orientieren sich die Tiere. Sie fliegen Lampen so lange an, bis sie entweder an Erschöpfung zugrunde gehen, oder verbrennen, weil sie durch die Lichtverschmutzung in den Städten zwanghaft dorthin gezogen werden.

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