Düsseldorf: Öko-Projekt samt LED hilft Geldsparen

Bild von der Preisverleihung Ökoprofit 2010

Statt Dieselmotor werden Elektroautos genutzt und die Glühbirne wird durch LED-Leuchten ersetzt. Um mehr als 400.000 Euro haben elf Unternehmen die Betriebskosten gesenkt, die bei der dritten Runde des Programms Ökoprofit in Düsseldorf in den Klimaschutz investiert haben. Neu aufgelegt wird ab November deshalb die nächste Beratungsreihe.

Mit einem gewöhnlichen Firmenwagen erledigten Mitarbeiter der Firma L’Oréal bislang kurze Fahrten in der Stadt Düsseldorf. Um zwei Elektroautos wurde im Februar der Fuhrpark des Kosmetikherstellers aufgestockt, und diese werden nun für die Kurierdienste verwendet. Marcus Born von L’Oréal sagt dazu, dass die Mitarbeiter diese Fahrzeuge gut annehmen und pro Jahr acht Tonnen CO2 gespart werden. Nur ein Beispiel wie das Unternehmen, das schon im Jahre 2008 zum ersten Mal an diesem Projekt teilgenommen hat, die Umwelt schont, sind die neuen Elektro-Autos. Ein anderer umweltschonender Aspekt sind LED-Leuchten die für das Logo auf dem Dach des Düsseldorfer Firmengebäudes genutzt werden.

Seit der ersten Auflage des Projekts haben sich auch andere Firmen in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens mit diesem Thema befasst. Gemäß den Ökoprofit-Kriterien wurde am Dienstag, 04.Oktober 2011 ein anderes Objekt zertifiziert und zwar das Sheraton Airport Hotel in Düsseldorf. 90 LED-Lampen strahlen nun in der Hotelhalle, anstatt der Halogen-Strahlern. Das Hotel am Flughafen Düsseldorf spart damit 237 Kilowattstunden Strom durch diese und weitere Maßnahmen. Rentiert haben sich somit in acht Monaten die Investitionen.

So schnell geht das aber nicht immer. Holger Stürmer vom Umweltamt Düsseldorf, der gemeinsam mit Ruth Sommer das Projekt betreut, erklärte, dass sich die Verbesserungen nach zwei bis vier Jahren im Schnitt rechnen. Je nach Größe zwischen 2.500 und 8.000 Euro zahlen für die Teilnahme die Unternehmen. Auf eine effiziente Beleuchtung setzte auch, wie viele andere Unternehmen, aus Holthausen, die Druckstudio GmbH. Für eine Fußbodenheizung nutzt die Druckerei mit 83 Arbeitern zudem die Abwärme der Druckmaschinen. Klimaneutral ist nun die Firma, bezogen auf Strom und Wärme. Damit sich viele Unternehmen und Einrichtungen an der vierten Runde von Ökoprofit beteiligen, sollen diese Beispiele einen Anreiz haben, hofft das Umweltamt. Ab sofort kann sich jeder, der Interesse daran hat, bei der Stadt Düsseldorf bewerben.

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