Für neue Leuchten an Eisenbahnunterführung in Gütersloh zahlt Stiftung

Eine moderne LED-Lichttechnik, die die Eisenbahnbrücke an der Lindenstraße in Gütersloh erhellen soll, bekommt noch in diesem Jahr das alte Bauwerk aus den 1920er Jahren. Aus Hamburg kommt ein Teil des Geldes als Zuschuss. Mit je 25.000 Euro Förderung sind 24 deutsche Städte von der Hamburger Stiftung „Lebendige Stadt“ ausgewählt worden, um ein solches Illuminationsprojekt umzusetzen, und Gütersloh gehört dazu.

Auf die Ausschreibung der Stiftung ist der Leiter des Fachbereichs Tiefbau Alfons Buske im August vergangenen Jahres aufmerksam geworden. Er hat sich beworben mit Fotos von der Unterführung der Lindenstraße. Das von ihr angeregte bundesweite Wiederherstellungsprogramm alter Bahnunterführungen fördert die Stiftung „Lebendige Stadt“ mit einem Volumen von 775.000 Euro. Über diesen Zuschuss freuen dürfen sich in Nordrhein-Westfalen 13 weitere Städte wie Hamm, Düsseldorf oder Aachen. Eine neue moderne LED-Beleuchtung erhalten insgesamt 31 Unterführungen in 24 deutschen Städten. Der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Alexander Otto, berichtet, dass zum Einsatz nur energieeffiziente LED-Technik kommt. Die Hamburger Sternschanzenbrücke, die gemeinsam mit dem Bezirksamt, Phillips, der Deutschen Bahn und der Handwerkskammer beleuchtet wurde, gilt als Pilotprojekt.

Den positiven Bescheid aus Hamburg bekam Alfons Buske kurz vor Weihnachten. Angesichts der vielen Städte, die sich beworben hatten, hat er nicht damit gerechnet und war deshalb freudig überrascht. Die Anträge bewertet und über die Förderung entschieden hat eine Fachjury. Warum für Gütersloh entschieden wurde, könnte damit zusammenhängen, dass die Eisenbahnbrücke ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist, meint Buske. Die alte Unterführung mit Stahlträger aus genietetem Blech wird täglich von 1.500 Fußgängern, 2.100 Radfahrern und 15.500 Kraftfahrzeugen passiert. Die Vorgabe der Stiftung lautet, dass bis Ende 2012 das Projekt in Gütersloh umgesetzt sein muss. Buske sagt dazu, dass er hofft, dass im Herbst passend zur dunklen Jahreszeit die Arbeiten fertig sein werden. Ein Konzept, das für den Verkehr ausreichend für Helligkeit sorgt, das auch ins Auge sticht, werde gemeinsam mit einem Lichtdesigner erstellt. Weichen müssen alle acht 100-Watt-Leuchten, die die Unterführung momentan erhellen. Der Chef des Fachbereichs Tiefbau meint, dass es interessant und auch ungewöhnlich ist, einen Brückenbau zu beleuchten.

Foto: Quelle: flickr.com/Salid

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