Grevesmühlen will mit LED 20.000 Euro jährlich sparen

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland
In Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern sollen bis zum 31. Dezember 2015 sämtliche Straßenlaternen in LED-Leuchten umgewandelt werden. Allein bis Ende dieses Jahres sollen 265 der insgesamt 1.700 Leuchtpunkte der Stadt bereits umgestellt sein. Ferner sind auch 75 Straßenlaternen miteingeplant, die außerhalb der Bundesstraße 105 stehen. Hierzu schlossen die Stadt und die Stadtwerke einen Vertrag über 15 Jahre. Das Unternehmen investiert mehr als 100.000 Euro in die Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung in Grevesmühlen. Für den Großteil der Bewohner der Stadt allerdings entstehen keine Mehrkosten, lediglich die Bewohner einer Straße, in der vollständig neue Straßenlaternen installiert werden müssen, sind davon betroffen.

Immerhin wird die Stadt aber nachts nicht mehr im Dunkel liegen. Denn in einigen Teilen wird aktuell nachts das Licht abgeschaltet. Dies wird mit der LED-Beleuchtung nicht mehr so sein, vielmehr wird die Leuchtkraft in der Nacht um 50 Prozent reduziert. Dies erfolgt von 24 bis 4 Uhr. Mit der vollständigen Umstellung auf die bekanntermaßen energiesparenden LED-Lampen will Grevesmühlen im Jahr 20.000 Euro an Energiekosten sparen. Darüber hinaus reduziert sich auch hier natürlich der Wartungsaufwand. Denn LED ist bekanntlich die sparsamste und langlebigste Möglichkeit für die Straßenbeleuchtung. Wenn die Planungen in Grevesmühlen selbst umgesetzt worden sind, sollen auch die Gemeinden in der Umgebung folgen, die zum Amt Grevesmühlen-Land gehören. Die ersten Gemeindevertreter sollen diesbezüglich schon Interesse angekündigt haben. Also auch in Mecklenburg-Vorpommern ist LED als Straßenbeleuchtung weiter auf dem Vormarsch.

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