In Bischofsheim sind neue LED-Straßenlaternen im Testbetrieb

Eine sogenannte „Teststrecke“ für LED-Beleuchtung hat seit einigen Tagen Bischofsheim. Zwischen dem Rathaus und der Volksbank am „Ortsdamm“ sind zehn neue Straßenlaternen in Betrieb genommen worden, von Jürgen Schmidt, der Geschäftsführer bei den Überlandwerken Groß-Gerau ist. Im gesamten Kreisgebiet ist ein Projekt der ÜWG gestartet und die neue Beleuchtung ist ein Teil davon. Solche Teststrecken sind bereits in Stockstadt, Büttelborn, Biebesheim, Trebur, Raunheim und in Riedstadt von den Überlandwerken installiert worden. Vor Bahnhöfen und Parkplätzen werden die LED-Laternen getestet. Noch nicht zugelassen ist bisher die Technik für eine Beleuchtung der Straßen. Mehr über die Effizienz von LED-Lampen erfahren möchte die ÜWG bei diesen Pilotprojekten. Schmidt sagte dazu, dass es um Akzeptanz, Resistenz gegen Kälte und Wärme, Wartungsaufwand und Lichtleitung gehe.

Eine spannende Frage ist für die ÜWG vor allem das Thema Akzeptanz. Genauso sicher und angenehm sollen die Menschen schließlich die LED-Technik empfinden. Im Hinblick auf die Lichtfarbe kann mit LED sehr viel gemacht werden, ist die Aussage von dem Geschäftsführer. Andere Vorteile verspreche die neue Technologie zudem, denn nur halb so viel Strom wie alte Quecksilberdampflampen verbraucht die LED-Beleuchtung. Auf einen Energieverbrauch von 2.542 Kilowattstunden kamen jährlich die alten Lampen, wobei die zehn neuen LED-Lampen nur 1.230 Kilowattstunden verbrauchen. Auf zwölf von bisher dreieinhalb Jahren steigen werde auch die Lebensdauer der Lampen. Es gibt auch weniger Streulicht, denn genauer steuern lässt sich schließlich das LED-Licht.

Über das Pilotprojekt freute sich jedenfalls die Bürgermeisterin Ulrike Steinbach. Sie sagte, Energie zu sparen ist schön, und wenn es noch günstiger wird bei gleicher Leistung, dann ist es optimal. In Erfüllung gehen dürfte dieser Wunsch zumindest für die Gemeinde. Von der ÜWG wird die Anschaffung und Wartung der Laternen übernommen und nur die Stromkosten gehen zu Lasten der Gemeinde. Der Projektleiter Joachim Blume meinte, dass deutlich höher die Anschaffungskosten sind und niedriger der Energieverbrauch. Aber noch nicht viel kann über die Unterhaltskosten der Anlagen gesagt werden. Ob sich die LED-Technik rentiere, müsse eben der Langzeitversuch zeigen.

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