In Salem leuchten bald mit LED-Lichtern die Ortsdurchfahrtsstraßen

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland
In das LED-Zeitalter steigt die Gemeinde Salem in Baden-Württemberg mit ihrer Straßenbeleuchtung ein. Diese energiesparenden Lampen werden zunächst erst einmal in einigen Straßen der Ortsdurchfahrt eingebaut. Dies hat nun der Gemeinderat beschlossen.

Im Gemeindegebiet sind 1.404 Leuchten vorhanden für die Beleuchtung von öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen. Es gibt nicht nur unterschiedliche Leuchtmittel, sondern auch verschiedene Leuchtentypen, die in der ganzen Gemeinde verteilt sind. Die älteren Leuchten sind mit bis zu 30 Jahre alten Quecksilberdampflampen bestückt, die den größten Anteil ausmachen: nämlich 937 Stück oder 66 Prozent. Schon neuere Natriumdampflampen sind in die restlichen Straßenleuchten montiert worden. Der Bauamtsleiter Manfred Meschenmoser erklärte den Gemeinderäten, dass keine Ersatzbeschaffung für diese Leuchten ab dem Jahre 2015 mehr möglich ist. Deshalb sollte rechtzeitig auf eine andere Technik umgestellt werden. Wesentlich umweltschonender, sparsamer und energieeffizienter ist im Vergleich zu anderen Leuchtmittel die LED-Technik, die sich bestens dafür anbietet.

Im Ortsteil Buggensegel werden als erstes neue LED-Leuchten eingesetzt, da die entsprechenden Straßen die klassifizierten Ortsdurchfahrten sind. Benötigt werden für diese Straßen 133 Leuchten. Einen Zuschuss für diese Leuchten hat vom Bundesumweltministerium, das ein Förderprogramm für die Umstellung auf LED-Technik aufgelegt hat, die Verwaltung erhalten. Die Gesamtkosten liegen bei 109.000 Euro und erstattet bekommt die Gemeinde 40 Prozent, das sind 43.500 Euro. Der Bauamtsleiter hat der Gemeinde zum Auswählen von unterschiedlichen Herstellern vier verschiedene Leuchten vorgestellt. Zwischen 705 und 470 Euro liegen die Preise und die Leuchte von Sileco ist letztendlich empfohlen worden. Diese Leuchte wird nun ausgeschrieben, das ist einstimmig vom Gemeinderat beschlossen worden. Im Jahr soll die Stromersparnis bei 43.000 Kilowattstunden für diese 133 Leuchten liegen, hat die Verwaltung errechnet. So könnte die Ersparnis bei 8.854 Euro liegen, etwa 65 Prozent sind das, wenn von dem aktuellen Strompreis von 20,57 Cent pro Kilowattstunde ausgegangen wird.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>