Verschiedene Lichtquellen beleuchten das Foyer des Berner Kursaals

Eine einzigartige Decke mit 100.000 Metallzylindern in denen 900 Leuchten integriert sind, wurde im Foyer des Berner Kursaals eingebaut. Sie sorgen für eine Lichtschau, die in der Stadt einmalig ist. Das Foyer ist auf der ehemaligen Kursaal-Terrasse, und fast alle Arbeiten sind nun abgeschlossen. Die Decke sowie die integrierten Leuchten sind das Highlight in dem Raum mit 2000 Quadratmetern, der sich über 100 Meter um die große Arena schlängelt. In die Decke eingelassen wurden die Aluminiumzylinder, die im Zentimeterbereich unterschiedliche Durchmesser haben. Die 900 Leuchten sind in und zwischen die Zylinder montiert worden. In beliebig wählbare Stimmungen und Farben kann das Foyer nun getaucht werden durch eine individuelle Steuerung per Computer. Der Gedanke an ein UFO kommt vom Standort Kornhausbrücke aus, wenn das Foyer beleuchtet ist. Von der Firma Habegger AG aus Regensdorf ZH wurde diese in der Schweiz einzigartige Lichttechnik konzipiert.

Dafür verwendet worden sind drei verschiedene Lichtquellen. Für die Grundbeleuchtung wurden 300 Leuchten eingesetzt. In scheinbar unterschiedliche Räume abzugrenzen ist es unter anderem mit diesem Licht möglich. Akzentleuchten sind die zweite Beleuchtungsart, für warmes Licht sorgen die kleineren Spots. Ein Buffet anschaulich ins rechte Licht gesetzt werden könnte zum Beispiel mit diesen Leuchten. Für das richtige Stimmungslicht aber sorgen die 320 LED-Platinen. Gespiegelt wird das Licht dieser Quellen in den Alu-Zylindern. Durch den Raum könnte das Licht wellenförmig bewegt werden, das dann als Wegweiser dient oder es könnte eine sogenannte Wolkenbeleuchtung erzeugt werden. Es kann im Foyer mit der Beleuchtung jeder Farbton realisiert werden, denn einzigartig und derzeit nicht zu überbieten ist die Farbsättigung dieser LED-Platinen.

Der Energieverbrauch ist um 60 Prozent niedriger mit dieser einmaligen Technik, wie eine Beleuchtung benötigen würde im herkömmlichen Stil. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine acht Mal längere Lebensdauer als konventionelle Lichtquellen die neuen Leuchten im Kursaal haben. Programmiert werden von der Firma Habegger zum Beispiel Logo-Farben, Grundbeleuchtung, Lichtshows, Apéro-Beleuchtung und Wolkenbilder. Auch spezielle Wünsche sind möglich und viel andere Tricks. Über zwei iPads können die Illuminationen gesteuert werden von Angestellten des Kursaals.

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