Auf moderne LED-Technik will Trittau umstellen

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Eine Musterstraße für LED-Beleuchtung hat die Gemeinde Trittau aufgebaut. Mit sieben verschiedenen Beleuchtungstypen sind 13 LED-Straßenlampen in drei Straßen installiert worden. Für den Bürgermeister Walter Nussel ist es hierbei seinen Worten zufolge wichtig, dass die Bürger sich die Lichter anschauen und eine Beurteilung dazu abgeben. Ganz einfach ist das für die Anwohner, denn dafür hat jede Lampe eine Nummer. Auf energiesparende Technik umgerüstet werden sollen auf lange Sicht alle 1100 Straßenlampen im Ort. Nussel erläutert, dass für die Umrüstung der Kugellampen am Europaplatz und den Laternen am Hasenberg im Jahre 2011 Zuschüsse beantragt wurden. Auf LED umgerüstet werden sollen zwischen 50 und 60 Laternen für 78.000 Euro und 40 Prozent Zuschüsse gibt es dafür.

Um das Licht individuell vom Rathaus aus zu steuern, ist ein Beleuchtungskonzept erstellt worden für drei Straßen. Die Helligkeit der Beleuchtung könnte nach Bedarf geregelt werden, um einem Vandalismus vorzubeugen am Ortsrand, denn dort befindet sich eine Diskothek und diese Straßen sind der Weg dorthin. Eingereicht wurde beim Wettbewerb Energie-Olympiade der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein dieses Konzept von Trittau. Der Bürgermeister meinte zu dieser Idee, wenn es eine Prämie für dieses Konzept gibt, dann kann diese auch umgesetzt werden.

Schlendern können aber erst mal im Dunkeln die Anwohner durch die Musterstraße der Stadt. Damit die Trittauer auch wissen, wie viel Energie mit jeder der Lampen eingespart werden kann, ist ein Aufkleber auf jeder LED-Lampe. Eingespart werden kann mit jeder LED-Leuchte je nach Modell zwischen 55 und 83 Prozent. Damit es zwischen den Laternen keine Grauzonen mehr gibt, sind die Wattstärken spezifisch ausgesucht worden. Das kommt einerseits der Sicherheit zugute und andererseits wird die Verkehrssicherungspflicht erfüllt. Nach und nach sollen die Lampen umgerüstet werden, nachdem die Meinung der Bürger vorliegt. Es sollen nicht sofort alle 1.100 Lampen ausgetauscht werden, denn Zuschüsse vom Bundesumweltministerium gibt es dann, wenn eine deutliche Energieeinsparung nachgewiesen werden kann. Die Einsparung der Energie ist nicht so groß in Wohngebieten, die schon eine relativ moderne Straßenbeleuchtung aufweisen.

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