Eine Großstadt könnte mit herkömmlicher Weihnachtsbeleuchtung versorgt werden

Bald ist Heiligabend und in vielen Straßen leuchtet die Weihnachtsbeleuchtung. Beleuchtete Figuren, Girlanden, weiße oder bunte Lichterketten in Fenstern, Balkonen oder Gärten weisen in Deutschland schon Wochen vorher auf dieses große Ereignis hin. An und in den Häusern leuchten rund 8,5 Milliarden Lichter in unserem Land. Dies hat der Ökostrom-Anbieter „Lichtblick“ in einer Umfrage ermittelt. Rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom wird verbraucht in der Vorweihnachtszeit durch die Menge dieses Lichtermeeres. Laut einer Berechnung des Institutes IfED (Energiedienstleistungen) könnten ein ganzes Jahr lang rund 140.000 durchschnittliche Haushalte mit diesem Strom versorgt werden. Für bis zu 50 Euro Strom können Lichterketten im 24-Stunden-Betrieb verbrauchen – somit kann die Stimmungsbeleuchtung zu Weihnachten auch ganz schön teuer werden.

So viel wie möglich sollte auch für die Umwelt gespart werden und nicht nur an die Energiekosten gedacht werden. Bereits einiges an wertvollem Strom kann der Verbraucher einsparen, wenn er zu modernen LED-Leuchtmitteln greift. Oft sehr große Energiefresser sind die beliebten Lichterschläuche und Lichterketten der herkömmlichen Art. Zum Beispiel benötigt ganze 140 Watt ein Lichterschlauch von neun Metern, der mit einfachen Glühbirnen bestückt ist. Dagegen nur auf 14 Watt kommt ein Lichterschlauch mit modernen LEDs von der gleicher Länge. So liegt bei 90 Prozent die Einsparung der Energiekosten. Bereits nach zwei bis drei Jahren rechnen sich damit die höheren Anschaffungskosten von LED-Lichterketten und –schläuchen.

Ein weiterer Vorteil bringen noch LEDs mit sich, denn sie halten auch deutlich länger im Vergleich zur Glühbirne, neben der Energieersparnis. Es steigen auf die LED-Technik bereits viele Städte und Gemeinden schon um. Mit LEDs beleuchtet werde beispielsweise schon seit drei Jahren der Weihnachtsmarkt am Jungfernsteg in Hamburg. Weniger als zehn Kilowattstunden am Tag wird benötigt für den Betrieb der 500.000 LED-Leuchten, die eingesetzt werden. Wie Lichtblick erklärte, würden 750 Kilowattstunden verbraucht, wenn dafür herkömmliche Glühbirnen eingesetzt würden.

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