Viel Energie wird im Osnabrücker Zoo durch LEDs eingespart

Foto: Zoo Osnabrück

Durch den Wechsel der Leuchtmittel in den Tierunterkünften spart der Zoo in Osnabrück etwa 70.000 Kilowattstunden im Jahr ein. Die Stromkosten sollen mit dieser Maßnahme aufgrund der momentanen Energiepreisentwicklung um rund 10.000 Euro gesenkt werden. Dem Zoo liegt auch der Klimaschutz sehr am Herzen, deshalb ist es auch wichtig, dass mit diesem Vorhaben 45 Tonnen weniger CO2 entsteht.

Für einen modernen Tierpark sollten naturgemäß die Schwerpunktthemen Umwelt- und Klimaschutz sein. Ein umfassendes Energiesparkonzept umgesetzt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat der nun der Osnabrücker Zoo. Ein leuchtendes Beispiel möchte dieser besonders beim Umgang mit der Energie sein. Oft zwölf oder mehr Stunden am Tag in Betrieb sind viele Lampen auf dem Gelände, die überwiegend herkömmliche Leuchtstoffröhren sind.

Wie diese sogenannten Stromfresser sinnvoll zu erneuern sind, ist vom Zoo im Rahmen einer Wirtschaftlichkeits-Berechnung ermittelt worden. Zu beachten war dabei, dass ohne Qualitätsverlust die Lichtleistung aus Sicherheitsgründen erhalten bleibt. Um Kosten und Energie langfristig zu sparen und ein Vorbild für andere zu sein, erwies sich als beste Lösung die Umrüstung auf LEDs. Ersetzt wurden und werden nun im ersten Schritt 500 Leuchtmittel durch LEDs. Bei gleicher Lichtausbeute benötigen diese 60 bis 90 Prozent weniger Energie gegenüber herkömmlichen Glühbirnen oder Leuchtstoffröhren. Rund 35.000 Euro investiert der Tierpark dazu. Ausschlaggebend ist nicht nur die Stromeinsparung, sondern ist der deutlich geringere Aufwand für die Instandhaltung auch wichtig für die Amortisation. Etwa sechs bis acht Mal länger wie herkömmliche Leuchten sollen laut Hersteller die LEDs halten. Denn bis über 700 Arbeitsstunden kann der Zoo einsparen für die Instandhaltung der 500 Leuchten, die mit LEDs bestückt sind. Vom Zoo wurde errechnet, dass der Return of Invest bereits nach fast anderthalb Jahren erreicht wurde.

Mit den Tierpflegern erfolgt in enger Abstimmung die Umrüstung. Rund 15 Minuten dauert dies im Durchschnitt pro Lampe. Bevor die Haustechniker ans Werk gehen können, müssen viele der Tierhäuser evakuiert werden. In dem Zeitraum zwischen Juli und Dezember 2011 sind schon 300 Leuchten ausgetauscht worden, doch können die restlichen 200 LED-Lampen erst im laufenden Jahr 2012 erneuert werden.

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