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Kempten: Kampagne zur Finanzierung neuer LED-Weihnachtsbeleuchtung

Ein Thema ist in Kempten alle Jahre wieder seit Jahren die Weihnachtsbeleuchtung. Um die Kosten geht es dabei in erster Linie. Organisiert wird die weihnachtliche Beleuchtung vom Verein City-Management. Auf breite Beine gestellt werden soll nun das Ganze laut der Geschäftsführerin Annett Lukas und Marcel Sroczynski, Geschäftsführer bei Galeria-Kaufhof. Besonders jetzt, wenn es um die Anschaffungskosten für die dringend notwendigen energiesparenden LED-Lampen geht, soll sich finanziell die Stadt mehr beteiligen. Bereits in diesem Jahr sollte in der Stadt auf LED-Weihnachtsbeleuchtung umgerüstet werden. Denn dringend müssen die alten Glühbirnen ausgetauscht werden, die ständig erneuert wurden. Laut Sroczynski fehlt dazu das Geld, denn auch das Auf- und Abhängen der Beleuchtung steht an. Jede Saison belaufen sich die Kosten dafür auf 20.000 Euro, auch wenn Feuerwehr und Technisches Hilfswerk tatkräftig unterstützen.

Insgesamt würde eine Neuanschaffung zwischen 40.000 und 50.000 Euro kosten, denn es wären ungefähr 8.000 bis 9.000 neue LED-Leuchten notwendig. Alleine kann der Verein City-Management diese Kosten nicht tragen. In Grenzen halte sich aber auch bei den Gewerbetreibenden die Beteiligung an den Kosten für die weihnachtliche Lichterstimmung. Inzwischen habe der Verein 64 neue Mitzahler dazugewonnen, durch die Aktion mit dem Motto „Kempten leuchtet – wir sind dabei“. Doch nicht nur die Gewerbetreibenden seien Nutznießer der Weihnachtsbeleuchtung, sondern die ganze Stadt profitiere von der Aufenthaltsqualität laut dem Galeria-Kaufhof-Chef. Mehr als bisher soll die Stadt deshalb mitbezahlen, für die dringend nötige Umrüstung auf LED-Lampen. Die ältesten Lampen hängt Kempten auf, aber die schnellste Datenautobahn wird eingerichtet.

Dazu ist von der Stadtverwaltung gesagt worden: An den Stromkosten von 8.000 bis 9.000 Euro beteilige sich die Stadt laut OB Dr. Ulrich Netzer. Sonst könne er zu diesem Thema nichts sagen, denn er habe ansonsten keine Fakten auf dem Tisch. Für die Finanzierung weiter werben möchte jetzt der Verein City-Management Kempten.

LED-Weihnachtsbeleuchtung in Nördlingen

Ökologische Akzente setzen will Nördlingen in diesem Jahr bei ihrer Weihnachtsbeleuchtung. Mit zwei Strängen, an denen sogenannte LED-Lampen hängen, läuft in der Löpsinger Straße eine Art Feldversuch. Diese verbrauchen weniger Strom und sind aus Plastik. Außerdem geht diese LED-Weihnachtsbeleuchtung nicht so häufig defekt, da sie als sehr robust gelten soll. Bei den herkömmlichen Leuchten bleibt es erstmal im restlichen Stadtgebiet.

Diese Initiative sei vom Oberbürgermeister Herman Faul ausgegangen, wie Susanne Vierkorn, die Geschäftsstellenleiterin des Stadtmarketingvereins gegenüber der Presse mitteilte. Jedes Jahr mussten zirka 1.000 Lampen ersetzt werden, die beim Auf- und Abbau der Weihnachtsbeleuchtung zu Bruch gegangen sind. Deshalb meinte Vierkorn, dass sie diese Idee des OBs gerne aufgegriffen hätten. Über die Anschaffung der LED-Weihnachtsbeleuchtung kann nun nachgedacht und auch umgesetzt werden, nachdem die Preise sich mittlerweile für die LED-Technik nach unten bewegen. Im Vordergrund steht zunächst allerdings der Probelauf in der Löpsinger Straße. Zwei verschiedene Muster von LED-Leuchten, die nun gezielt in diesem Jahr in der Adventszeit getestet werden, sind vom Marketingverein besorgt worden. Wenn der Versuch ein positives Ergebnis zu Tage bringt, soll geprüft werden, ob und inwieweit es machbar ist die gesamte Stadt auf die moderne Weihnachtsbeleuchtung umzurüsten.

Ein großer Vorteil der LED-Technik, sind die geringeren Energiekosten im Vergleich zur herkömmlichen Beleuchtung. Nach einer gewissen Zeit amortisiert sich der niedrigere Stromverbrauch gegenüber den höheren Anschaffungskosten. Eine längere Lebensdauer der LED-Leuchten ist ein weiterer Vorteil. Auch auf die Schlagfestigkeit der LED- Beleuchtung wies der Elektromeister und Stadtrat Joachim Sigg hin. Die Leuchtstränge in der Stadt werden neben dem städtischen Bauhof, anderen Elektrobetrieben von Nördlingen, auch von seiner Firma aufgehängt, der deshalb gute Erfahrung mit der Weihnachtsbeleuchtung hat.

Strom und Geld können über LED-WeihnachtsLichterketten gespart werden

Im Vorgarten funkeln Leuchtsterne und über die ganze Hausfassade sind Lichterketten verteilt. Nicht nur innen, sondern auch von außen um das ganze Haus dekorieren viele Verbraucher zur Advents- und Weihnachtszeit ihr Heim. In Haushalten, die Lichterketten mit Glühbirnen verwenden, steigen die Energiekosten in dieser Zeit.

Wie gut ist es da doch, dass mittlerweile Weihnachtsdekorationen mit LED-Technik in den Verkaufsregalen einen festen Platz gefunden haben, denn diese bringen auch viele Vorteile mit sich. Der wichtigste Aspekt sind dabei die Energiekosten, denn LED-Lichterketten verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen. Wesentlich geringer sind dadurch die anfallenden Stromkosten in der Adventszeit. Außerdem haben sie eine längere Lebensdauer und wenn bei einer LED Lichterkette eine Lampe ausfällt, muss diese nicht sofort ersetzt werden, wie das bei einer normalen Lichtkette der Fall ist. Auch besteht bei LEDs keine Gefahr einer Überlastung, das ist ein weiterer Vorteil. Zu LED-Lichterschmuck mit Transformatoren greifen die meisten Verbraucher. Die Weihnachtsbeleuchtung wird für den Außenbereich dadurch sicherer, weil die Steckdosenspannung wegen des Transformators reduziert wird.

Allerdings meint Thomas Haupt vom TÜV Rheinland, dass auf einige wichtigen Details beim Kauf von LED-Weihnachtsbeleuchtung geachtet werden sollten. Auch wenn weniger Energieverbrauch an erster Stelle für den Kauf einer LED-Lichterkette steht, ist eine gezielte Sicherheit auch sehr wichtig. Der Spezialist vom TÜV Rheinland sagt dazu, dass Produkte auf dem Markt sind, die von minderer Qualität sein können. Sie weisen oft häufige Mängel auf, wie schlechte Verarbeitung, Konstruktionsmängel und manchmal sogar fehlende Sicherheitshinweise. Schnell kann eine Lichterkette zu einem Risiko für den Verbraucher werden, wenn diese schlecht isoliert ist und nur einen unzureichenden Nässe-Schutz bietet. Da mit dem Einsatz einer LED-Lichterkette der Verbraucher viel Energie einsparen kann, sollte er beim Kauf mehr auf Qualität setzen.

Thomas Haupt meint dazu, dass der Käufer auf das GS-Zeichen achten sollte, das steht für eine unabhängige Sicherheit und ist auf der Verpackung zu finden. Der Hersteller vergibt diese CE-Kennzeichnung selbst und zeigt damit an, dass er sich an die Vorgaben der EU hält. Das Kürzel IP 44 muss auch bei Lichterketten zu finden sein, die für den Außenbereich gedacht sind. Ohne Probleme können im Garten oder an der Außenfassade diese Produkte angebracht werden, die damit gekennzeichnet sind.