Schlagwort-Archiv: beleuchtung

Osram mit Standard-Modul für wechselbare LED-Straßenbeleuchtung

Mit einem neuen Standard-Modul vereinfacht der Hersteller Osram die Umstellung historischer Stadtbeleuchtung auf die modernen LED. Die Modernisierung auf die Leuchtdioden wird bekanntlich notwendig, da die EU-Richtlinien in Sachen Beleuchtung nicht nur der heimischen Glühlampe ein Ende bereiten, sondern auch den herkömmlichen Straßenlampen. Hierbei beginnen bereits jetzt zahlreiche Kommunen mit dem Austausch von herkömmlicher Straßenbeleuchtung auf wartungsarme, energieeffiziente und kostengünstige LED-Beleuchtung. Osram mit Standard-Modul für wechselbare LED-Straßenbeleuchtung weiterlesen

Für das Büro gibt es individuelle Leuchten

Für viele Menschen ist das Büro zum Lebensraum geworden und nicht nur ein einfacher Arbeitsplatz. Ganz besonders steht dabei das Licht im Fokus bei der richtigen Gestaltung.

Der Beleuchtungskomfort wird erhöht, gezielt Kosten und Energien werden eingespart mit der richtigen Beleuchtung, die außerdem für gute Zufriedenheit und gutes Sehen die richtigen Voraussetzungen schafft. Bürogestaltungen, die ökonomische, ökologische, aber auch soziale Aspekte vereinen, versteht das Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart unter dem Begriff „Green Office“. Für das Büro gibt es individuelle Leuchten weiterlesen

Opel: Matrix-Licht-System ohne Blenden in Arbeit

Das Lichtsystem „AFL“ (Adaptive Forward Lighting) hatte der Rüsselsheimer Autohersteller Opel im Jahre 2002 vorgestellt. Die Kurven werden bis zu 90 Prozent mit diesem System ausgeleuchtet, das auf mechanisch schwenkbaren Scheinwerfereinheiten basiert. Außerdem werden enge Kurven und rechtwinklige Kreuzungen ausgeleuchtet durch das integrierte Abbiegelicht das einen zusätzlichen Reflektor aufweist. Die Erweiterung „AFL+“ wurde von Opel 2008 präsentiert. Neun Lichtfunktionen bietet dieses System. Opel: Matrix-Licht-System ohne Blenden in Arbeit weiterlesen

Krefeld: Mit moderner LED-Technologie wird TRW Halle ausgerüstet

Auf moderne LED-Leuchten umgerüstet worden ist die gesamte Werkshalle der Automotive-Firma TRW in Gellep-Stratum/Krefeld mit einem Kostenaufwand von mehr als einer Viertel Million Euro. Dadurch werden Energiekosten bis zu 78 Prozent eingespart. Das angenehme Licht wird von den 350 Mitarbeitern bestens angenommen. Bei mehr als 230.000 Euro lagen die Ausgaben für die Investition der 549 LED-Leuchten. Bereits ab Mitte des nächsten Jahres sollen sich laut der Werksleitung die Kosten amortisiert haben, denn fast 80 Prozent Energie kann nun eingespart werden. Krefeld: Mit moderner LED-Technologie wird TRW Halle ausgerüstet weiterlesen

Eine LED-Lampe mit Gestensteuerung entwickelt Federal Mogul

Quelle: flickr.com/thomaswanhoff

Eine LED-Beleuchtung für den Innenraum eines Fahrzeuges, die nur durch eine Handbewegung berührungslos bedient werden kann, hat das Unternehmen Federal Modul entwickelt. Wo sich sonst die Schalter für die Innenraumbeleuchtung befinden, ist die Lampe im Fahrzeug über dem Kopf angebracht.

Diese Technik hat zwei Vorteile. Die Zuverlässigkeit in der Praxis soll erhöht werden mit dem Aspekt, dass es keinen mechanischen Schalter mehr gibt, und Strom gespart wird durch die LED-Technik. Eine herkömmliche Innenbeleuchtung verbraucht rund 10 Watt – nur 0,5 Watt soll die neuartige Beleuchtung laut dem Zulieferer verbrauchen. Mit der Hilfe eines kapazitiven Sensors wird das Licht aktiviert. Bei Geräten aus dem Mobilfunkbereich erfolgt eine Art kapazitive Anwendung, an die sich die Bedienung der LED-Lampe orientiert. Die Aufmerksamkeit einer eher vagen Geste wird weniger beansprucht als das gezielte Tasten eines Knopfes, deshalb verspricht sich der Hersteller von der berührungslosen Bedienung mehr Sicherheit.

Wenn die Hand sich in einem Abstand von 0 bis 80 mm von dem kapazitiven Sensor befindet (dieser Wert kann genau eingestellt werden), reagiert dieser. Die elektrische Leitfähigkeit das vorhandenen Eisen im Blut ist für diese Technik die Grundlage. Eine Änderung des kapazitiven Feldes erfolgt dann bei der Annäherung mit der Hand. Wenn beispielsweise der Insasse des Fahrzeuges Handschuhe trägt, funktioniert das System auch. Infrarot-Näherungssensoren besitzen keine derartigen Eigenschaften. Dass die Lampe entweder auf das Tippen mit dem Finger oder nur auf ein Vorbeistreichen reagiert, kann zudem die Elektronik der LED-Beleuchtung programmiert werden. Auch auf eine Veränderung der Farbe oder Helligkeit könnten Zusatzfunktionen realisiert werden.

Für das Unternehmen ist die LED-Lampe von einigen geplanten Lichttechnik-Innovationen die erste. Auch an Lampen für die verschiedensten Ablagen im Fahrzeug denkt Federal Mogul. Wenn der Insasse mit der Hand auf der Suche nach einem Gegenstand ist, soll bei Bedarf das Licht aktiviert werden.

Wolkenhimmel durch Lichtdecke im Büro nachsimulieren

Für himmlische Lichtverhältnisse im Büro sorgt eine neuartige Deckenbeleuchtung. Sie soll die Stimmung im Büro aufhellen, denn sie bildet die Lichteffekte nach, die vorbeiziehende Wolken hervorrufen. Ins Gebäude holen nun Forscher des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), was uns draußen ein Gefühl von Weite und Freiheit vermittelt. Die Lichtverhältnisse, die vorüberziehende Wolken erzeugen, werden durch eine Lichtdecke, die sich über den gesamten Raum erstreckt, nachgeahmt.

Den großen virtuellen Himmel stellen die Forscher auf der CeBIT vom 6. bis 10. März 2012 in Hannover mit einem Teilstück von 2,8 mal 2,8 Metern vor. Aus großen Kacheln mit 50 mal 50 cm setzt sich die originale Lichtdecke zusammen. Der Abteilungsleiter Matthias Bues am IOA erklärt, dass in jeder Kachel auf einer Platine sich 288 LEDs befinden. Damit die Leuchtpunkte nicht einzeln wahrgenommen werden, sondern als eine homogene Fläche, ist eine mattweiße Folie unter den LEDs vorhanden, die dafür sorgt. Weiße, grüne, blaue und rote LEDs verwenden die Forscher, um das benötigte Lichtspektrum zu erhalten. Es lassen sich über 16 Millionen Farben darstellen durch die Kombination. Da die weißen Leuchtdioden stromsparender sind als die bunten, sorgen diese noch für mehr Energieeffizienz.

Die richtigen Lichtverhältnisse an einem bewölkten Tag nachzubilden, war bei der Entwicklung des virtuellen Himmels die größte Schwierigkeit für die Forscher. Wie sich die Lichtverhältnisse verändern, wenn Wolken vorbeiziehen, musste zunächst von den Wissenschaftlern analysiert werden. Nachgeahmt wird diese Dynamik mithilfe der LEDs. Bues meinte dazu, damit von der Arbeit der Nutzer nicht abgelenkt wird, soll dieser die Änderungen nicht direkt wahrnehmen. Offenbar als sehr angenehm empfinden die Anwender diese dynamische Lichtführung. Dazu wurde eine Studie durchgeführt, bei der unter einer 30 mal 60 Zentimeter großen Leuchte zehn Testpersonen gearbeitet haben. Gleichbleibend leuchtete das Licht am ersten Tag, langsam veränderte es sich am zweiten Tag und schnell am dritten Tag. Eine Beleuchtungsart aussuchen konnten sich dann die Probanden am vierten Tag und für die schnelle Dynamik haben sich 80 Prozent entschieden.

Es gibt bereits zu der neuartigen Beleuchtung die ersten Anfragen – für Konferenzräume hauptsächlich. Die Kosten für einen Quadratmeter „Virtual Sky“ liegen im Moment bei etwa 1.000 Euro, dabei ist die Tendenz fallend. Die einzelnen Lichtdecken werden kostengünstiger, je größer die Nachfrage ist und mehr Stückzahlen produziert werden.

Neue LED-Technik kommt in Elsfleth zum Zug

Quelle: flickr.com/dustpuppy

Mit neuer LED-Technik sollen alle Laternen der Straßenbeleuchtung in Elsfleth bei Oldenburg ausgestattet werden. Laut dem entsprechenden Fachbereichsleiter der Stadt, Hartmut Doyen, soll mit dieser Maßnahme um 70 Prozent der Energieverbrauch gesenkt werden. Geplant ist, dass die neue Technik bis zum Jahre 2015 in allen Straßenlampen der Stadt installiert sein wird.

In vielen Haushalten ist die LED-Beleuchtung schon Standard geworden. Durch umweltschonende und sparsame Leuchtmittel werden die alten Glühbirnen erneuert. Auf die Sparsamkeit der modernen Lampen setzt nun auch die Stadt Elsfleth. Wie Doyen jetzt bekannt gegeben hat, soll mit der neuen LED-Technik in einem Zeitraum von drei Jahren die komplette Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet ausgestattet werden. Unterrichtet worden ist zuvor der Stadtrat über die Ausschreibung des Großauftrages von der Bürgermeisterin Traute. Laut Doyen werden in der Stadt mit LED-Lampen alle Leuchtmittel in den 750 Straßenlaternen umgerüstet. Bis 2015 haben dann alle Laternen zwischen Moordorf und Oberhammelwarden die neue Technik erhalten.

Für die Umrüstung sprechen zwei Gründe. In den Laternen befinden sich die alten Quecksilberdampflampen, die bis 2015 entsorgt werden müssen. Zudem bringen die neuen Leuchtmittel eine enorme Kostenersparnis. Dazu rechnet der Fachbereichsleiter vor, dass jede Lampe nur noch 33 Prozent Strom verbraucht und deshalb mit einer Einsparung von 67 Prozent zu rechnen ist. Koffer- und Pilzleuchten werden mit der neuen Technik schon seit 2010 schrittweise im Stadtgebiet ausgetauscht, denn der Stromverbrauch sollte unbedingt minimiert werden, meint Doyen. Bewilligt wurde dafür vom Stadtrat eine Summe von 50.000 Euro. Eine weitere Hilfe in Höhe von 12.000 Euro ist durch die Förderung des Bundes für diese Maßnahme dazugekommen. Da die neuen Lampen um 40 Prozent teurer sind, ist dieses Geld wichtig, denn sonst hätte sich die Stadt die Umrüstung nicht leisten können. Auf die neue LED-Technik umgerüstet werden in wenigen Wochen noch weitere 52 Straßenlaternen.

In neuem Licht erstrahlt das Freiburger Münster

In einem neuen Licht und gerade rechtzeitig zur Adventszeit erstrahlt das Freiburger Münster. Angeschaltet wurde die innovative Beleuchtung des Wahrzeichens von Freiburg per Knopfdruck von Dompfarrer Wolfgang Gaber und dem Baubürgermeister Martin Haag. Vollständig mit LED-Leuchten wird die Fassade des Münsters angestrahlt, sie ist damit auch die erste größere Kirche in Deutschland mit dieser effizienten Beleuchtung.

Insgesamt 100 hocheffiziente LED-Strahler sind extra für die neue warme Außenbeleuchtung entwickelt und produziert worden. Wie bisher ist relativ im Dunkeln der Münsterplatz, aber sehr behutsam wird das mächtige gotische Bauwerk erhellt. Am Freiburger Wahrzeichen und auf den umliegenden Dächern sind 55 Strahler installiert und rund um das Gebäude sind weitere 55 Bodenstrahler eingelassen. Etwa 30 cm breit, 80 cm lang und etwa ein Meter vom Münster entfernt ist in das Pflaster der Großteil der Bodenstrahler eingelassen worden. Beleuchtet werden auch durch jeweils vier Bodenstrahler die Säulen vor dem Münsterportal. Den 16 Meter hohen Hauptturm beleuchten in Zukunft 17 spezielle Strahler. Die gleichmäßige Anstrahlung mit einer bestimmten Lichtfarbe war für die Lichtplaner eine Herausforderung. Zu der historischen Sandsteinfarbe des Münsters sollte diese passen. Eingesetzt wurden dafür spezielle LED-Lichtfarben und Filter. In unterschiedlichen Höhen und teilweise in einem extrem engen Ausstrahlwinkel mussten einige Strahler angebracht werden um gleichmäßig die Fassade des Münsters zu beleuchten.

Durch den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten, deutschlandweiten Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ war nur die Umstellung auf die LED-Strahler möglich. An dem Wettbewerb beteiligte sich gemeinsam mit der Firma Hess aus Villingen-Schwenningen die Stadt Freiburg. Zu den zehn Gewinnern gehört sie dann. Vollständig im Rahmen des Wettbewerbs durch den Bund gefördert werden die Kosten von rund 750.000 Euro für das Anstrahlen des Münsters. Mit der Beteiligung von Ämtern, Firmen, Gesellschaften unter der Führung des Garten- und Tiefbauamts (GuT) werden zwei Millionen Euro umgesetzt. Um eine dezente und nicht zu helle Anstrahlung zu erreichen, wurden mehrere Probebeleuchtungen abgestimmt.

Das erste und auch größte umgesetzte Projekt des Wettbewerbs ist die neue innovative Beleuchtung des Münsters in Freiburg. Weitere Beleuchtungen wie zum Beispiel der Stadtgarten, Rathausplatz, die Anstrahlung der Stadttore oder auch die Umrüstung der historischen Leuchten in der Innenstadt sind noch in der Planungsphase. Die verschiedenen Wahrzeichen von Freiburg sollen durch präzise architektonische Beleuchtung betont und die Lichtqualität in der Innenstadt langfristig verbessert werden, neben der Förderung der neuen, energieeffizienten, wartungsarmen und langlebigen LED-Leuchten. Deutlich reduziert werden kann zusätzlich der Energieverbrauch an öffentlichen Gebäuden mit den LED-Leuchten.
Am Beispiel des Turms wird die Energieeinsparung durch LED deutlich. Angestrahlt wurde dieser bisher mit 1100 Watt. Mit der LED-Technik werden nur noch 400 Watt benötigt, dass eine Energieeinsparung von 60 Prozent bedeutet. Künftig bei 3.800 Watt liegt nun der gesamte Verbrauch für das Münster.

Neue Generation: Philips entwickelt organische Leuchtdioden

Foto: Philips

Von organischen Leuchtdioden (OLED) sollen die bisherigen LED-Leuchtmittel abgelöst werden. Das kann die nächste Generation Licht werden – dazu laufen Forschungen in den Laboren bei Philips.

Folgendermaßen sieht das Licht in Zukunft aus: Weiß und schnörkellos mit hauchdünnen Blättchen. Eine zarte Pflanze mit leuchtenden Blättern, so wird die Form der neuen Lampen. Die organischen Leuchtdioden, OLEDs genannt, können auch gut in Wände und Möbel integriert werden, mittels transparenten Leuchtfolien wird das möglich. Im Lichtlabor des niederländischen Philips-Konzerns haben Designer und innovative Leuchten-Hersteller diese Lichtpflanze entwickelt. Zur neuesten Generation der Lichtlösungen zählt ihre Schöpfung. Bald in Serienproduktion hergestellt werden dort bald organische Leuchtdioden als Pilotprojekt. Investiert hat der Konzern in die erste Massenanfertigung bereits 40 Millionen Euro.

Der Bereich „Lighting“ ist ein Schwerpunkt des Konzerns. Dieser Bereich ist ein Steckenpferd von Andreas Wente, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung in der deutschen Konzernzentrale in Hamburg. Einen „Paradigmenwechsel“ nennt das Wente, wenn er in der Lichtbranche über die neuesten Entwicklungen spricht. Leuchtstoffröhren, Glühbirnen oder eben mal eine Energiesparlampe, allzu groß war die Auswahl an Lampen vor geraumer Zeit nicht. Wenn zwischen Hell oder Dunkel gewählt werden konnte, war der Verbraucher schon froh, laut Wente. Geändert hat sich das mit den LEDs (lichtemittierenden Dioden), die einen Boom derzeit erfahren. Die Tage der herkömmlichen Glühbirnen sind längst gezählt, mit der Vorbereitung der nächsten Generation der OLEDs.

Eher ein emotionales Thema ist die Abschaffung der Glühbirne für Wente. Vorangegangen ist schließlich eine sehr große Diskussion für diesen Schritt. Dass auf den Markt nachhaltige Lösungen in dieser Branche kommen müssen, ist schon lange klar gewesen. Die LED hat viele Vorteile, die für sich sprechen: Die Energie-Ersparnissen gegenüber einer herkömmlichen Glühbirne liegen bei bis zu 80 Prozent. Deutlicher länger bis zu 20 Jahre hält sie und das giftige Quecksilber braucht sie auch nicht. Aus Halbleiterverbindungen wird die Energie geschöpft und direkt in Licht wird umgewandelt wird der Strom bei der LED. Benötigt wird dazu nur eine geringe elektrische Spannung. Leider hat die LED noch einen Nachteil, denn sie ist in der Anschaffung relativ teuer. Bis zu 50 Euro kosten kann ein 1:1 Ersatz gegenüber einer Glühbirne. Beim Kauf zögern deshalb oft noch die privaten Verbraucher.

Laakirchen in Österreich: sparsame LED-Weihnachtsbeleuchtung

Foto: flickr.com/marfis75

Traditionell wird das Stadtzentrum von Laakirchen in Österreich alljährlich zur Weihnachtszeit mit tausenden Lichtern erhellt – und somit in eine stimmungsvolle und zauberhafte Atmosphäre getaucht. Bei vorgesehenen Änderungen muss sehr behutsam vorgegangen werden, da sie im öffentlichen Raum eine emotionelle und ästhetische Weihnachtsbeleuchtung ist. Eine der sparsamsten und zweifellos modernsten Form der Beleuchtung ist die LED-Technologie, die an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken ist. Seit längerem verfolgt diese neue Entwicklung auch die Stadt Laakirchen. Große Mengen an Strom- und Energiekosten können damit eingespart werden, und die Stadt ist gegenüber diesen Möglichkeiten sehr aufgeschlossen. In Angriff genommen wurde nun das Projekt „energiesparende Weihnachtsbeleuchtung“ nach einer eingehenden Beratung.

Der Startschuss für das Projekt, bei dem in Etappen mit LED-Lampen die bestehende Weihnachtsbeleuchtung umgerüstet werden soll, wurde nun in der Tourismuskommission auf Initiative des Obmannes Erich Stockhammer gegeben. Eine der stimmungsvollsten und schönsten Weihnachtsbeleuchtungen in der gesamten Region ist die Laakirchener. Durch die schrittweise Umrüstung soll sie für die Zukunft tauglich gemacht werden, anstatt sie einzumotten, wie es manche Städte tun. Absolut überzeugt ist auch der Bürgermeister Holzleithner von dieser umweltfreundlichen Idee. Er meinte dazu, dass als Ersatz für beschädigte Birnen die noch vorhandenen Leuchtmittel genommen werden könnte, anstatt sie ganz zu entsorgen, wenn in Schritten die Umrüstung erfolgt, was sicher wirtschaftlich und sinnvoll ist. Der Energiespargedanke von Laakirchen wird auch mit diesem Projekt weitergeführt.

Beauftragt ist seit Jahren mit dem Anbringen und der Wartung der Weihnachtsbeleuchtung das Laakirchner Elektrounternehmen Steinschaden. Über diesen zukunftsweisenden Schritt freut sich dieses ebenfalls. Laut dem Inhaber werden bis zu 70 Prozent der Energie eingespart, mit der Umrüstung auf LED-Lampen. Ständig ausfallende Birnen müssen auch nicht ständig ausgewechselt werden, denn LED-Lampen sind deutlich langlebiger als herkömmliche Leuchtmittel. In den Folgejahren amortisieren sich so schnell die höheren Anschaffungskosten.