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LED: Pilotprojekt in Meyenburg

In Meyenburg in Norddeutschland wird ein Energie-Pilotprojekt gestartet, bei dem LED-Lampen eine Rolle spielen. Denn die Beleuchtung in Kindergarten, Schule und Turnhalle soll auf LED umgerüstet werden, wie nun der Weser Kurier berichtet. So will die Gemeinde Kosten und Energie sparen. Das Pilotprojekt wird dabei gemeinsam mit der Jacobs University Bremen ausgeführt. Diese ist schon aus weiteren LED-Projekten bekannt, über die wir an dieser Stelle schon berichtet hatten. In Meyenburg werden nun 254 herkömmliche Leuchten ausgetauscht, die Leuchtdioden weichen müssen. Hierfür sollen von der Gemeinde 15.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Dies hat der Umwelt- und Energieausschuss der Gemeinde Schwanewede nun mit Blick auf den Haushalt 2013 empfohlen. LED: Pilotprojekt in Meyenburg weiterlesen

Jacobs University Bremen testet treiberlose LED-Technologie

LED Beleuchtung © Fotolia
LED Beleuchtung © Fotolia

Immer mehr an Bedeutung gewinnen LEDs, denn sie sind ein gute Alternativen zu Energie- und Leuchtstofflampen, weil sie umweltfreundlich, sparsam und gesundheitlich unbedenklich sind. Wo viele Stunden am Tag Licht brennt, rechnet sich ihr Einsatz besonders schnell. Die Jacobs University in Bremen ist die erste Universität in Deutschland, die im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Pilotprojektes Tests durchführt. Jacobs University Bremen testet treiberlose LED-Technologie weiterlesen

Auf LED-Technik setzen in Bremen immer mehr Betriebe

Die längste Zeit haben in Bremen und dem Umland Leuchtstoffröhren geleuchtet. Um Werkstätten, Lagerräume oder Büros zu beleuchten, setzen immer mehr Unternehmen auf LED-Lampen. Vor allem wirtschaftliche, aber auch ökologische Argumente sprechen für einen Umstieg. Nur alte Vorurteile sind oft die Gründe, die den Siegeszug der LEDs noch bremsen.

Bei der Unimet-Gruppe werden derzeit in den Gebäuden des Unternehmens LED-Röhren gegen die alten Leuchtstoffröhren ausgetauscht. Diese haben zu einem eine deutlich höhere Lebensdauer und was noch wichtiger ist, die neuen Lichtquellen verbrauen bis zu 70 Prozent weniger Energie. Für den Geschäftsführer Carsten Schröder sind bei allen Veränderungen, die im Unternehmen gemacht werden zwei Dinge wichtig: diese müssen ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar sein. Einer Größe von 24 Fußballfeldern entspricht die Unimet-Lagerfläche und rund 130.000 LEDs müssen neu eingesetzt werden. Damit der Betrieb reibungslos weiter geht, kurven zwei Monteure auf einer mobilen Hebebühne durch die Hallen. In zwei bis drei Jahren soll sich die Investition rechnen. Energiekosten im sechsstelligen Bereich soll der Betrieb danach jährlich sparen. Um Hunderte Tonnen niedriger falle gleichzeitig die CO2-Bilanz Jahr für Jahr aus. Auch positiv nieder schlage sich die Ökobilanz, denn giftige Inhaltsstoffe, die in den Leuchtstoffröhren verbaut sind, sind in den LEDs nicht vorhanden.

Der Geschäftsführer der Bremer Klimaschutzagentur „energiekonsens“ Michael Pelzl, meint, dass diese Chance mittlerweile Dutzende Betriebe erkannt haben. Den Einsatz von LED-Lampen in Büros, Alltagbetrieb und natürlich in Hörsälen testet in einem wissenschaftlich begleitendenden Pilotprojekt derzeit auch die Jacobs Universität, wie wir an dieser Stelle schon berichtet hatten.