Schlagwort-Archiv: LED-Beleuchtungstechnik

Das Rathaus St. Georgen hat 130 neue LED-Leuchten gratis erhalten

Mit modernen Leuchten ausgestattet werden derzeit die Büros im Rathaus von St. Georgen. Das Beste daran ist, dass die 55 Arbeitsplatzleuchten und 75 Stehlampen, die installiert werden, die Stadt umsonst erhält.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zu 100 Prozent das Projekt „Kommunen im neuen Licht“ bezuschusst und die Umrüstung der Beleuchtung ist ein Teil davon. Besondere Anforderungen sind an diese Beleuchtungen gestellt worden, denn im Vordergrund stehen die Gesundheit, Bedienungsfreundlichkeit der Arbeitsplatzleuchten, die Ergonomie und die Sicherheit. Unzufrieden mit der bisherigen Beleuchtung im Rathaus waren die Mitarbeiter. Zu dunkel seien die Büros, empfanden sie. Die Farben zu erkennen war teilweise recht schwierig und durch die neue Beleuchtungseinrichtung soll dies beseitig werden.

Aus zwei Bestandteilen vereinigt sich die neue Beleuchtung. Flexible und lichtstarke Stehleuchten, die 180 LEDs haben, die sowohl Decke als auch nach unten strahlen, wird die Grundbeleuchtung des Raumes. Bei Bedarf wird das Licht automatisch eingeschaltet und wieder ausgeschaltet beim Verlassen des Raumes, durch die Ausstattung mit einem Tageslicht- und Bewegungssensor. LED-Schreibtischlampen gibt es zusätzlich für die Arbeitsplätze.

Die Hochschule Furtwangen hat eine wissenschaftliche Begleitung übernommen, auf die das Forschungsministerium großen Wert legt. Lichttechnische Messungen sind deshalb mit der alten Beleuchtung durchgeführt worden. Gemessen wurde im Umgebungs- sowie im Hintergrundbereich und an der sogenannten Sehaufgabe die Beleuchtungsstärke. Ermittelt werden nach der Installation der neuen Leuchten die gleichen Punkte. 20 Fragen zur Beleuchtung am Arbeitsplatz und zum LED-Projekt allgemein haben die Mitarbeiter in einem Fragebogen beantwortet. Ausgewertet wurden schließlich die Unterschiede zwischen alt und neu. Unter der Federführung von der Gemeinde Königsfeld hat sich das „LED-Netzwerk-Schwarzwald“ für den Wettbewerb beworben. Die Gemeinden Mönchweiler, Villingen-Schwenningen und St. Georgen gehören dazu, und eine Förderung von zwei Millionen haben die vier Kommunen insgesamt erhalten. Für die neue Straßenbeleuchtung ist der Großteil der Investitionen eingesetzt worden. Installiert wurden neue Lampen in der Gerwigstraße und auf dem Marktplatz von St. Georgen.

Neue Straßenbeleuchtung mit LED-Technik bekommt die Stadt Peine

In Peine werden im kommenden Jahr zur Energieeinsparung 21 Quecksilberdampflampen der alten Straßenbeleuchtung durch energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Davon betroffen sind der Friedrich-Ebert-Platz sowie im Stadtpark ein Teil der Fußwegbeleuchtung.

Gefördert wird diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Dies umfasst mit 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben die Steuerungs- und Regelungstechnik, aber auch den Ersatz der Leuchtenköpfe. Erzielt werden eine jährliche Energieeinsparung von 2.908 Kilowattstunden und gleichzeitig eine Reduzierung das CO2 Ausstoßes von rund 1.700 Kilogramm durch den Austausch der Leuchten. Ein Beleuchtungskataster wird in einer Zusammenarbeit der Stadt und den Stadtwerken zurzeit erstellt. Erfasst werden dort die Eigenschaften der Anlagen, welche Leuchtmittel verwendet werden, und die Stadtorte aller Leuchten. Weitere Straßenbeleuchtungen will die Stadt auf energieeffiziente LED-Lampen umstellen, doch wird dies erst entschieden nach der Fertigstellung des Beleuchtungskatasters Anfang 2012.

Mit neuer Lichttechnik sammelt die Stadt Peine derzeit an zwei Orten und zwar in Stederdorf und im Werderpark eigene Erfahrungen. Von einer Braunschweiger Firma stehen 2 LED-Musterleuchten im Werderpark. Zurzeit ist dort auf 36 Watt die Systemleistung der Leuchtenköpfe eingestellt, doch sie kann von 11 Watt bis maximal 42 Watt reguliert werden. Hier wurde Neutralweiß gewählt als Lichtfarbe. Natürlich kann von Warmweiß bis Tageslichtweiß bei Bedarf die Lichtfarben verändert werden. Es besteht auch die Möglichkeit einer separaten 180 Grad Schaltung der Leuchten, das bedeutet, dass eine die Straßenseite oder Hausseite getrennt voneinander beleuchtet werden kann. Noch zu früh ist es jedoch für eine abschließende Bewertung, doch klingen sehr positiv die bisherigen Eindrücke dieses Testberichtes. Im Einsatz sind seit rund sieben Monaten drei Leuchten mit einem anderen LED-System in Stederdorf. Für eine Bewertung ist es auch noch hier zu früh.

Sparsame LED-Beleuchtung für Schweizer Tunnels

Die Stromkosten belaufen sich auf rund 24 Millionen Franken für das Nationalstraßennetz in der Schweiz. Auf die Beleuchtung in Tunnels entfällt ein großer Teil dieser Kosten. Die Schweiz verspricht sich Einsparungen mit einer Hightech-Farbe und natürlich mit der Umrüstung auf LED-Leuchten.

Den ersten Test mit der LED-Beleuchtung, von dem sich das Bundesamt für Straßen (Astra) viel verspricht, ist schon im Tunnel Tellsplatte durchgeführt worden, der sich in der Innenschweiz befindet. In der Zeitung „Zentralschweiz am Sonntag“ bestätigte dies in einer entsprechenden Meldung der Sprecher Thomas Rohrbach. Da das Testobjekt ein kurzer Tunnel ist, will Rohrbach das Ergebnis nicht überbewerten. Von der Umfahrung Lungern, die im Jahre 2012 in Betrieb gehen soll, werden mit aussagekräftigen Erkenntnissen gerechnet. Ein energiearmer Tunnel werde laut Rohrbach die rund 3,5 Kilometer lange Röhre werden. Mit einer auf Nanotechnologie basierenden Farbe werden die Wände bestrichen, neben der Ausstattung mit moderner LED-Technik. Der Effekt der passiven Beleuchtung wurde bisher schnell zunichte gemacht, weil innerhalb kurzer Zeit die hellgestrichenen Tunnels verschmutzten. Schmutzabweisend ist hingegen das neue Farbgemisch.

Was in den restlich 222 Tunnels gemacht werde, erklärte Rohrbach, entscheide dann die Astra, die sich auf diese Ergebnisse stützt. Ob sich langfristig die LED-Beleuchtung bewähre und tatsächlich kein großer Reinigungsaufwand anfalle, wird voraussichtlich 2013 feststehen. Vier Millionen Franken fallen jährlich an Stromkosten alleine für den Gotthard-Straßentunnel an, laut Rohrbach. Die Lüftung muss mehrmals im Jahr abgeschaltet und wieder hochgefahren werden, das schon ein Großteil der Kosten verschlingt. Rohrbach meinte, dass die Stromkosten gesenkt werden, ist ein sehr wichtiger Aspekt und sie wären daran sehr interessiert. Für andere Bereiche bleiben dadurch dann die ersparten Gelder übrig. Durch die Effizienzsteigerung soll aber die Sicherheit nicht zu kurz kommen, das ist sehr wichtig. Wenn die Umrüstkosten miteinbezogen werden, sei es noch nicht klar, ob sich wirtschaftlich die Umrüstung auf die LED-Beleuchtung rechne.

Norden-Norddeich bekommt neue LED-Technik

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Kommunen in neuem Licht“ ist der Startschuss für das Projekt „LED-Beleuchtung Norden-Norddeich“ gefallen. Die Umsetzungsphase des Projekts hat nun mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Jade Hochschule und der Stadt Norden begonnen, wozu Norddeich gehört. Insgesamt 141 Projektvorschläge sind für diesen Wettbewerb eingegangen und Norden-Norddeich ist einer von den bundesweit zehn Preisträgern. Eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro erhält die Stadt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Bei der Entwicklung des neuen Lichtkonzeptes für Norddeich hat die Berliner Energieberatung GmbH (BEA) die Stad Norden beraten. Bis Ende Oktober 2012 soll nun das Projekt abgeschlossen sein und bei der praktischen Umsetzung hilft der Stadt die BEA.

Offiziell an den Start ging auch mit der Vertragsunterzeichnung das begleitende Forschungsprojekt LUNA (Lichtinnovationen zur Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Angebotsinszenierung) der Jade Hochschule. Dieses Projekt wird mit 200.000 Euro gefördert vom BMBF. Einen möglichen Rückgang von Lichtverschmutzung im Wattenmeer und die Ressourceneinsparungen untersuchen und dokumentieren unter anderem die Wissenschaftler. Um die richtige Beleuchtungsintensität festzulegen und zu überprüfen – hierbei erfolgt unter anderem auch die Unterstützung. Vorgesehen ist auch eine Befragung der Bewohner und Touristen, begleitend zur Projektumsetzung.

Rund 250 herkömmliche Pilzleuchten sollen bei dem Lichtkonzept ausgetauscht werden. Sie werden ersetzt durch bedarfsgerecht steuerbare LED-Straßenbeleuchtungen, die ausgestattet sind mit einem Telemanagementsystem und Präsenzsensorik. Verwendet werden sollen außerdem LED-Lichtinstallationen zur Wegleitung. Dazu sind auf den Kur-Wegen unter anderem LED-Fliesen und farbige LED-Lichtlinien geplant. Eine Besonderheit ist den Planern noch eingefallen. Der jeweils aktuelle Wasserstand der Nordsee soll an den Zugängen zum Deich durch Licht signalisiert werden.

Mitverantwortlich für die Umsetzung des LED-Projekts sind die Stadtwerke Norden, denn als regionaler Energiedienstleister betreiben diese die öffentliche Beleuchtung in Norden und Norddeich. Ausgetauscht wurden schrittweise die veralteten Quecksilberdampflampen von den Stadtwerken bereits schon seit 1993.

Lumitronix offizieller LEDIL-Distributor von LED-Optiken

Ein wichtiger Experte in der Entwicklung und Fertigung von LED Optiken ist seit vielen Jahren die Firma LEDIL. Den hochwertigen Produkten und dem praktischen Wissen des innovativen Unternehmens vertrauen die weltweit führenden Hersteller von Leuchten. Für die Kunden bietet LEDIL auch spezifische Lösungen an, neben dem großen verfügbaren Standardsortiment, das über mehr als 1.000 Reflektoren und Linsen umfasst. Eine zeitgleiche Entwicklung kombinierbarer Linsen und Reflektoren für die neuesten LEDs wird LEDIL ermöglicht durch eine enge Zusammenarbeit mit marktführenden LED-Herstellern wie zum Beispiel LUMILEDS, Philips, Samsung, Cree oder Nichia. Äußerst interessant als Distributionspartner ist LEDIL durch dieses Alleinstellungsmerkmal.

Nun konnte LUMITRONIX® die Distribution von LEDIL Produkten bekanntgeben, nachdem die Firma schon im Januar dieses Jahres die Distribution von Nichia Produkten erhalten hatte. Der Geschäftsführer von LUMITRONIX, Christian Hoffmann, erklärte dazu gegenüber der Presse, dass die bisherige Produktpalette durch die hochwertigen Optiken optimal ergänzt wird, und sich im Bereich der LED-Applikationen für die Firma neue Möglichkeiten öffnen.

Als Distributor hat der LED Spezialist LUMITRONIX nicht nur die Möglichkeit, LEDIL Optiken zu kaufen, sondern werden dadurch Serviceleistungen erweitert, wie beispielsweise kurze Lieferzeiten, große Lagermengen oder Abrufaufträge. Dank einer perfekten Kombination aus technischem Know-how und branchenspezifischem Wissen, kann nun LUMITRONIX alles aus einer Hand und Made in Germany anbieten. Das bedeutet für die Kunden maßgeschneiderte Lösungen und schnelle zielführende Beratungen. Sonderanfertigungen, anwendungsspezifischer Lichtlösungen ermöglicht nun das schwäbische Unternehmen durch die hauseigene Entwicklung und Produktion.

Sensorgesteuerte LED-Technik zur Radweg-Beleuchtung

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In drei deutschen Orten gibt es seit kurzer Zeit ein neues und innovatives Beleuchtungsmodell: sensorgesteuerte LED-Technik, die die Radwege beleuchtet. Neben Göttingen und Eberswalde wird die Technik auch seit Anfang August in der Gemeinde Lilienthal im Landkreis Osterholz. Die neue Beleuchtung brennt dabei nicht mehr die ganze Nacht hindurch. Sie schaltet sich nämlich nur noch ein, wenn sie tatsächlich auch gebraucht wird. Dabei wird mit der neuen LED-Beleuchtungstechnik das Strom sparen mit dem Sicherheitswunsch der Bevölkerung vereint, wie der Lilienthaler Bürgermeister Willy Hollatz bei der Vorstellung des Projektes erklärte. Die Funktionsweise der Radweg-Beleuchtung ist dabei recht einfach. Wenn auf dem Fußgänger- und Fahrradweg kein Betrieb ist, bleiben die LED-Lampen in Warteposition und brauchen somit so gut wie keine Energie.

Einer Untersuchung zufolge nimmt die Straßenbeleuchtung im Landkreis Osterholz einen großen Teil der Stromkosten ein. Wie die Studie zur „Energiewende 2030“ nämlich hervorbrachte, liegt der Stromverbrauch für die Straßenbeleuchtung bei 25 Prozent in den Kommunen im Kreis Osterholz – und damit an zweiter Position. Größter Stromfresser sind die Kläranlagen mit 31 Prozent, an dritter Stelle rangieren die Schulen mit 24 Prozent. Der erste Test in Lilienthal wird dabei in einem kleinen Abschnitt ausgeführt. Insgesamt gibt es in Lilienthal derzeit 2.525 Straßenleuchten, wovon bislang 41 mit LED-Technik ausgerüstet sind. Zuvor wurde das LED-Beleuchtungsmodell für die Radwege schon in Eberswalde und in Göttingen getestet worden. Bei insgesamt 15 Straßenlaternen in Lilienthal wird seit Anfang August getestet. Bisher kamen dort Quecksilber-Dampfleuchten mit 80 Watt Verbrauch in der Stunde zum Einsatz. Die LED-Leuchten hingegen benötigen im Normalbetrieb maximal 27 Watt.

Der entscheidende Einspareffekt wird jedoch insbesondere durch die neue Sensortechnik erzielt. Eine Art Kamera erfasst Bewegungen und gibt diese als Impuls an die LED-Lampen weiter. Dabei werden aber natürlich keine Bilder aufgenommen. Insgesamt drei LED-Leuchten sorgen danach untereinander für eine Art Kommunikation. Sie werden also bei Bewegung eingeschalten. So wird für Radfahrer und Fußgänger eine fortlaufende Strecke in gleichen Maßen aufgehellt. Wenn die Bewegung ausbleibt, schalten sich die Lampen nach einer Minute wieder aus. Eine Ausnahme sind Kreuzungsbereiche, dort werden die LED-Lampen in der Warteposition nur auf 40 Prozent heruntergefahren – aus Sicherheitsgründen.