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Nächster Test mit LED-Lampen

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Die 60-Watt Glühbirnen dürfen bekanntermaßen seit dem 01. September 2011 nicht mehr produziert werden. LED-, Energiespar- und Halogenlampen sind Alternativen, die diese Birne ersetzen. Sie unterlagen einem Test der Arbeitskammer (AK) von Linz in Österreich. Doch nicht alles was diese Lampen versprechen, können sie auch halten. Dies traf aber erwartungsgemäß nicht auf die LED-Lampen zu.

Insgesamt 18 Lampen, die vergleichbar hell wie eine 60-Watt-Glühbirne leuchtet, wählte für ihren Test die AK aus. Die Preisunterschiede sind in erster Linie sehr markant. Zwischen 60 und 72 Euro kosten die beiden LED-Lampen, die mit „Sehr gut“ bewertet wurden. Zwischen 3 und 13,30 Euro kosten die Energiesparlampen die zwar wesentlich günstiger sind, aber im Test nur mit einem „Gut“ ausgezeichnet wurden.

Der nächste Punkt, der getestet wurde, betrifft die Lebensdauer der verschiedenen Lampen. Hierbei wird bemängelt, dass das Versprechen des Herstellers oft von den Lampen nicht eingelöst wird. Für die getesteten Energiesparlampen wird eine Brenndauer von 6.000 bis 15.000 Stunden angegeben. Nicht einmal 6.000 Stunden überlebten sechs von den zwölf geprüften Lichtquellen bei dem Test der AK. Sehr entscheidend sind bei den Lichtspendern die Stromkosten, wobei es auch hier sehr große Unterschiede gibt. Pro Million Lumenstunde fallen bei Halogenlampe an Kosten 13 bis 14 Euro an. In 1.500 Brennstunden gibt eine 60-Watt- Glühbirne etwa diese Lichtmenge ab. Bei 2,50 bis 4 Euro liegen die Stromkosten, die für LED- und Energiesparlampen anfallen. Weil die nächste Halogenlampe schon nach 2.000 Betriebsstunden fällig wird, bleibt der Stromkostenvorteil bei der LED- und Energiesparlampe bestehen, wenn die angegebene Lebensdauer von den Herstellern stimmt. Aber nicht immer sind diese Angaben richtig. Der Stromkostenvorteil der LED- und Energiesparlampen ist schnell aufgebraucht, wenn diese nicht wesentlich länger halten, wie die Halogenlampe. Der höhere Preis wird ja schließlich wieder fällig, wenn eine neue Lampe gekauft werden muss.

Lumitronix offizieller LEDIL-Distributor von LED-Optiken

Ein wichtiger Experte in der Entwicklung und Fertigung von LED Optiken ist seit vielen Jahren die Firma LEDIL. Den hochwertigen Produkten und dem praktischen Wissen des innovativen Unternehmens vertrauen die weltweit führenden Hersteller von Leuchten. Für die Kunden bietet LEDIL auch spezifische Lösungen an, neben dem großen verfügbaren Standardsortiment, das über mehr als 1.000 Reflektoren und Linsen umfasst. Eine zeitgleiche Entwicklung kombinierbarer Linsen und Reflektoren für die neuesten LEDs wird LEDIL ermöglicht durch eine enge Zusammenarbeit mit marktführenden LED-Herstellern wie zum Beispiel LUMILEDS, Philips, Samsung, Cree oder Nichia. Äußerst interessant als Distributionspartner ist LEDIL durch dieses Alleinstellungsmerkmal.

Nun konnte LUMITRONIX® die Distribution von LEDIL Produkten bekanntgeben, nachdem die Firma schon im Januar dieses Jahres die Distribution von Nichia Produkten erhalten hatte. Der Geschäftsführer von LUMITRONIX, Christian Hoffmann, erklärte dazu gegenüber der Presse, dass die bisherige Produktpalette durch die hochwertigen Optiken optimal ergänzt wird, und sich im Bereich der LED-Applikationen für die Firma neue Möglichkeiten öffnen.

Als Distributor hat der LED Spezialist LUMITRONIX nicht nur die Möglichkeit, LEDIL Optiken zu kaufen, sondern werden dadurch Serviceleistungen erweitert, wie beispielsweise kurze Lieferzeiten, große Lagermengen oder Abrufaufträge. Dank einer perfekten Kombination aus technischem Know-how und branchenspezifischem Wissen, kann nun LUMITRONIX alles aus einer Hand und Made in Germany anbieten. Das bedeutet für die Kunden maßgeschneiderte Lösungen und schnelle zielführende Beratungen. Sonderanfertigungen, anwendungsspezifischer Lichtlösungen ermöglicht nun das schwäbische Unternehmen durch die hauseigene Entwicklung und Produktion.

In Südkorea geraten BMW und Audi in LED-Patentstreit

In einen Rechtsstreit verwickelt worden sind in Südkorea die beiden Autohersteller Audi und BMW. Dabei geht es um den bereits berichteten LED-Streit zwischen Siemens-Tochter Osram und dem Elektronikkonzern LG Electronics.

Der Verkauf von BMW und Audi Fahrzeugen, bei denen LED-Lampen eingebaut sind, die von Osram hergestellt werden, soll durch eine einstweilige Verfügung gestoppt werden. Nach Medienberichten soll dies am Mittwoch beantragt worden sein. Sieben Patente von LG soll Osram laut den Südkoreanern mit diesen Leuchten verletzt haben. Weil die schnell wachsende LED-Industrie immer stärker durch Patentverletzungen beeinträchtigt wird, seien in den Rechtsstreit die Autohersteller mit einbezogen werden. Als lukrativer Zukunftsmarkt gelten die stromsparenden LED-Techniken, die auch in Mobiltelefonen, Fernsehgeräten und Monitoren zum Einsatz kommen.

Seit Monaten herrscht ein Rechtstreit um Patente zwischen Osram und den Koreaner, sowie auch Samsung. Von Osram sind die Asiaten langjährige Lizenzpartner, ihre Gebührenzahlungen für genutzte Lizenzen haben sie in diesem Jahr überraschend eingestellt laut früheren Firmenangaben. In Deutschland, Japan, USA und anschließend in China reichte Osram im Juni gegen die beiden südkoreanischen Unternehmen Patentverletzungen ein. Schadenersatz forderten die Münchener zudem. Die übliche Gegenreaktion im Patentverfahren folgte dann durch Samsung, die eine Gegenklage einreichten. Dem hat sich LG angeschlossen und hat außerdem einen Importstopp für LED-Produkte von Osram bei der südkoreanischen Handelsbehörde gefordert. Den Export von Leuchtdioden der LG-Tochter Innotek zu verbieten, hat dann wiederum Osram verlangt.

Osram wollte aber nicht kommentieren, dass deutsche Autobauer in diese Auseinandersetzung verwickelt worden sind. In der Rechtsposition im Patenstreit fühlt sich das Unternehmen recht sicher, laut einer allgemeinen Aussage eines Sprechers. Dass es sich nur um einen Patentstreit zwischen Osram und LG handle, verwies ein Sprecher von Audi, denn zwischen Audi und LG gebe es kein Klageverfahren in diesem Zusammenhang. Nichts erhalten hätten sie vom Gericht in Südkorea. Eine einstweilige Verfügung wurde auch noch nicht von BMW bestätigt. Die Angelegenheit wollen beide Autohersteller gründlich überprüfen, wenn sie dazu entsprechende Post erhalten sollten.

Aixtron erwartet Durchbruch der LED-Beleuchtung

Mit einem Siegeszug der Leuchtdiode (LED) in immer mehr Anwendungsbereichen rechnet der auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierte Maschinenbauer Aixtron. Der Finanzvorstand Wolfgang Breme meinte, dass hervorragend die mittel- bis langfristigen Perspektiven sind.

Mit gewaltigem Zuwachs bei Umsatz und Gewinn wurde die Mehrzahl der Analysten von den Aachenern im dritten Quartal verblüfft. Noch keine Verschiebung sieht der deutsche Weltmarktführer im Gegensatz zu seinen Konkurrenten. Ob im allgemeinen Beleuchtungsmarkt der große Durchbruch für LEDs gekommen ist, und diese Ersatz für Energiesparlampen oder den herkömmlichen Glühbirnen sein werden, ist die Frage unter den Experten. In Bullen und Bären hat sich zu diesem Thema das Lager der Finanz- und Marktanalysten gespaltet. Dass der Investitionszyklus für diese Produkte 2011 noch nicht komme, sagen die Bären. Aber dass nahtlos in den Investitionszyklus für LED-Beleuchtung, die momentan sehr starken Investitionen zur Produktion von LEDs für die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Displays übergeht, sagen die Bullen. Noch keine verlässliche Planung aufstellen kann deshalb auch Aixtron.

Doch merkte Breme an, dass schneller als gedacht der Markt 2010 gewachsen sei für die LED-Hintergrundbeleuchtung, wie sie in Fernsehern und Monitoren eingesetzt wird. Weniger wichtig ist der Zeitpunkt für Aixtron, aber dass die technologie- und marktführende Position gehalten wird. Dass die richtige Nachfrage für die Anlagen zur LED-Produktion durch Subventionen aus China für die heimische LED-Produktion verzerrt sei, wird immer wieder von den Analysten bemängelt. Stattlich gefördert ist die Nachfrage in China, erkennt Breme, und eine langfristige strategische Entscheidung der Chinesen im Blickfeld auf die LED-Technik sieht er aber. Da der Zubau an Kraftwerkskapazität sonst nicht mit dem steigenden Verbrauch Schritt halten kann, ist das starke Wirtschaftswachstum durch die Einsparung von Energie auf Dauer in China nicht möglich. Mit LEDs Strom im eigenen Land zu sparen, wäre ein ureigenes Interesse der Chinesen.

Badenova setzt auf LED-Licht

Gemeinsam mit dem Vorarlberger Unternehmen Ledon aus Dornbirn, Hersteller von LEDs, hat der Freiburger Energieversorger Badenova auf die Frage was nach der Glühbirne kommt schon eine Antwort parat. Aus dieser Zusammenarbeit ist die Aktion „Licht an“ entstanden und für die Stadt heißt die Zukunft „High Power LED-Lampen“. An Straßenkreuzungen von Freiburg sind Ampeln schon damit ausgerüstet und auch bei Joggern leuchten die Stirnlampen mit diesen LEDs. Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Radensleben von der Badenova erklärte auf einer Pressekonferenz, dass sie den Weg in den Markt für die LED-Technik damit öffnen. Rund 200.000 Euro wird den Stromversoger die LED-Aktion kosten.

Die lichtemittierenden Dioden sind von Wissenschaftlern des Freiburger Fraunhofer Instituts für angewandte Festkörperphysik (IAF) erfunden und zur Serienreife entwickelt worden. Weniger Strom verbrauchen diese, wie die altgedienten Glühbirnen, aber auch wie Energiesparlampen, und der LED-Technologie gehört die Zukunft. Die LEDs brennen bis zu 25.000 Stunden, rund vier Mal länger als die Energiesparlampe, bieten ein angenehmes natürliches Licht und sind sofort bei 100 Prozent Helligkeit, schwärmt der Vorarlberger Hersteller. Der Geschäftsführer Detlef Mikulsky rechnete vor, dass sich die Investition in eine etwas teurere LED-Lampe in drei bis spätestens zehn Jahren lohne. Gegenüber einer alten Glühbirne soll die LED-Lampe von Ledon 85 Prozent an Energie einsparen und sein Licht 25 Jahre lang leuchten.

Zu einem Birnenwechsel in der Wohnungsbeleuchtung wollen Ledon und Badenova rund 10.000 Verbraucher bis zum Jahresende zwischen Achern und Waldshut bewegen und diese von den Vorteilen der neuen Leuchten überzeugen. In der Aktionszeit können LED-Lampen online bestellt und gekauft werden. Mit einem Rabatt von 40 Prozent können die rund 130.000 Stromkunden bis zu drei LED-Lampen erwerben. In der Zeit bewegt sich der Preis zwischen zwölf und 24 Euro, anstatt der üblichen 20 bis 40 Euro für eine hochwertige LED-Lampe. Der Badenova Vorstand meinte dazu, dass sie ökologischen und effizienten Innovationen und Zukunftslösungen den Weg bahnen wollen.

Die Brücke „Blaues Wunder“ in Dresden erhält eine LED-Beleuchtung

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Endlich soll nun nachts nach jahrelanger Planung im Osten der Stadt Dresden die Brücke „Blaue Wunder“ beleuchtet werden. In einem romantischen Licht soll diese ab 15. Oktober 2011 erstrahlen, wie Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) erklärte. Dafür werden insgesamt 60 moderne LED-Strahler derzeit auf beiden Seiten der stählernen Brückenbögen angebracht.

Der Entwurf, der jetzt umgesetzt wird, wurde seit 2008 von der Architektin und Lichtgestalterin Ute Zwicker mitentwickelt. Sie meinte auch dazu, dass diese Brücke nun ins richtige Licht gerückt werde, nachdem dieses Wahrzeichen bisher im Dunkeln der Nacht versunken ist. Offenbar ohne große Folgekosten wird das nun möglich. Rund 130.000 Euro kostet zwar die Installation und Verkabelung der Strahler mit 40 Watt, dagegen relativ gering sind die jährlichen Betriebskosten. Etwa 5.000 Kilowattstunden pro Jahr werden die LED-Lampen verbrauchen, bei einer durchschnittlichen Brenndauer von fünf Stunden am Tag. Dem Jahresverbrauch einer vier- bis fünfköpfigen Familie entspricht dies laut Zwicker.

Einschließlich der Wartung der LEDs werden die Betriebskosten pro Jahr bei 2.000 Euro liegen, errechnete das Straßen- und Tiefbauamt. Von der Lebensdauer der LED-Strahler hängen diese Kosten vor allem ab. Damit sich das Licht nicht überschneidet, werden die LEDs ein Stück oberhalb der Laternen montiert, die den Fußweg ausleuchten. Effektvoll soll schließlich das „Blaue Wunder“ in Dresden erstrahlen. Auch für Menschen, die auf der Suche nach einem besonderen Souvenir sind, sind die LED-Lampen geschützt. Erstrahlen werden die Lampen künftig bis ein Uhr nachts. Je nach Jahreszeit brennen die Lampen im Winter insgesamt länger und im Sommer kürzer.

Auf eine Initiative des Gewerbevereins Brückenschlag „Blaues Wunder“ geht das Beleuchtungskonzept zurück, das jetzt umgesetzt wird. Dass die Brücke beleuchtet wird, haben im Jahre 2003 die Mitglieder bei einem Stadtverschönerungswettbewerb angeregt. Dafür war aber in der Stadtkasse bisher kein Geld vorhanden. Immer wieder wurde auf das fehlende Geld durch die Stadt verwiesen, auch nachdem 2008 beschlossen wurde, die Brücke im hellen Licht erstrahlen zu lassen. Eine Lösung rückte nun näher mit den unerwarteten Steuereinnahmen nach der Wirtschaftskrise. Jeder, der nach der Montage der LED-Leuchten, entweder am Elbufer spazieren geht, oder mit dem Auto über die Brücke fährt, wird in Zukunft ein echtes optisches Erlebnis haben.

Ab heute keine 60-Watt-Glühbirnen mehr

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Seit dem heutigen Donnerstag, den 1. September 2011 findet sich in den Beleuchtungsgeschäften und bei den Online-Händlern ein Vertreter der Glühbirnen weniger. Nachdem schon im Jahr 2010 das Aus für die 75 Watt Glühbirnen und die 100 Watt starken Vertreter gekommen waren, findet sich nun auch keine 60 Watt Glühbirne mehr im offiziellen Verkauf. So sieht es die Verordnung der Europäischen Union vor.

Dies hat natürlich einige Folgen. So werden zum einen natürlich in zahlreichen Auktionshäusern im Internet sowie auf Anzeigenmärkten sicherlich zahlreiche Restbestände der 60 Watt Glühbirnen angeboten. Allerdings dürften viele Deutsche doch eher den Blick in Richtung Zukunft der Beleuchtungsmittel werfen. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob nun auf Energiesparlampen, Halogen-Leuchten oder aber LED-Beleuchtung umgestellt wird. Die Halogen-Lampen dürften hierbei bei vielen Menschen schon vorab ausscheiden als Alternative. Denn diese Beleuchtungskörper haben nur ein Einsparpotenzial von gerade einmal 30 Prozent. Aus diesem Grunde werden auch sie im Jahr 2016 aus den Regalen des Handels verschwinden. Im Vergleich zwischen Energiesparlampen, die eigentlich Kompaktleuchtstofflampen heißen – und LED-Lampen hat die LED-Beleuchtung allerdings in mehreren Punkten die Nase vorn. Dies zeigte jüngst auch ein Test der Stiftung Warentest.

Das Hauptargument, das für viele Menschen gegen den Einsatz von LED-Lampen spricht, kann eigentlich schnell beiseite gewischt werden. Denn natürlich sind die Anschaffungskosten einer LED-Beleuchtung höher. Da die LED-Leuchten jedoch eine Lebenszeit von bis zu 30 Jahren haben, amortisiert sich der höhere Kaufbetrag nach gar nicht allzu langer Zeit. Denn eine Energiesparlampe beispielsweise gibt nach spätestens acht Jahren in der Regel den Geist auf. Zudem darf erwartet werden, dass die Preise für die LED-Beleuchtungskörper in der Zukunft noch sinken, wenn sie noch weiter in den Haushalten verbreitet sein werden.

LED-Beleuchtung auch beim Anti-Aging im Einsatz?

Bekanntermaßen kommen LED-Leuchten auch in der Medizin schon weitreichend zum Einsatz. Nun kann die LED-Beleuchtung offenbar in einem weiteren Feld eingesetzt werden: beim Einsatz gegen die Falten. Anstelle von Vitamin A, Anti-Aging-Produkten oder sonstigen Mittelchen gegen das Altern kann künftig offenbar auch auf LED-Lampen gesetzt werden. Denn Forscher der Universität in Ulm haben nun herausgefunden, dass das LED-Licht hier erfolgreich eingesetzt werden kann.

Es soll nämlich genau den stabilen Wasserfilm zerstören, der die elastischen Fasern der alternden Haut festhält und dadurch für eine Erstarrung sorgt. Demnach kann das LED-Licht beim Aufeinandertreffen mit dem Wassermantel die Struktur verändern. Dadurch löst er sich von den elastischen Fasern durch die Wirkung des LED-Lichts. Diese erhalten so erneut ihre ursprüngliche Beweglichkeit. Mit der restaurierten Beweglichkeit und Elastizität glätten die Elastinfasern die Hautfalten-Kanten. So wird der Haut wiederum ein jüngeres Aussehen verliehen.

Gespannt darf nun verfolgt werden, wie sich die Ergebnisse der Ulmer Wissenschaftler in der Zukunft niederschlagen und ob es in Bälde vielleicht spezielle LED-Lampen als Anti-Aging-Mittel geben wird. Denn erste Tests der Ulmer Wissenschaftler haben demnach beeindruckende Ergebnisse erzielt. Hierbei wurde der Effekt des LED-Lichts allerdings damit verstärkt, dass vor der Bestrahlung mit LED-Licht ein Extrakt aus Grünem Tee auf der Haut der Testpersonen verteilt worden ist.

Blaues LED-Licht als Therapie gegen Rückenschmerzen

Chronische Rückenschmerzen können durch eine Bestrahlung der Haut mit blauem Licht gelindert werden. Hier könnte bald eine neue Möglichkeit hinzukommen, wie nun die Pharmazeutische Zeitung berichtet. Demnach kann blaues LED-Licht gegen Rückenschmerzen eingesetzt werden. Das blaue LED-Licht entfaltet seine Wirkung als Linderung gegen Muskelschmerzen beispielsweise über Freisetzung von Stickstoffmonoxid in der Haut.

Als Beispiel nannte hierfür Professor Dr. Matthias Born von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf blaues Licht der Wellenlänge 460 nm. Dieses habe zwar lediglich eine Eindringtiefe von rund einem Millimeter, entfaltet jedoch spezifische Wirkungen in der Haut. Dies sei wie bei weiteren Strahlungsarten ebenso die Wärmeproduktion. Chromophore absorbieren demnach das blaue LED-Licht. Hierbei entsteht Wärme, die verteilt wird. Aufgrund dieser Wärme ist eine Erweiterung der Blutgefäße die Folge. Dadurch kommt es zu einer besseren Durchblutung durch das blaue LED-Licht. Ferner erklärte Dr. Born auch, dass es weitere Wirkungen gebe. Versuche mit Hautzellen haben demnach aufgezeigt, dass das blaues Licht das Signalmolekül Stickstoffmonoxid (NO) freisetzt. Das Molekül soll sich dadurch im Gewebe verteilen. So soll die Durchblutung mehr als durch die Wärme allein erhöht werden. NO soll rund 30 Prozent der menschlichen Gene in irgendeiner Art beeinflussen.

Dem Bericht zufolge wurde die Wirkung von blauem Licht auf chronische Schmerzen bei einer ersten kleinen Studie getestet. An dieser nahmen acht Probanden mit Rückenschmerzen teil. Den Angaben der Teilnehmer zufolge gab es eine deutliche Schmerzlinderung. Diese soll bei über zwei Stunden gelegen haben und besser gewesen sein als bei einer alleinigen Wärmebehandlung. Ebenso gab es bei der Pain-10-Studie einen Funktionalitätstest eines mobilen Behandlungsgerätes mit blauem LED-Licht gegen Muskelschmerzen. Hierbei wurde der Effekt von blauem LED-Licht ermittelt. Als Vergleich dazu gab es zwei Gruppen mit grünem Licht und ohne Bestrahlung. Hierbei hat die zweifache tägliche Bestrahlung mit blauem Licht zu je 30 Minuten nach zehn Tagen zu einer deutlichen Verbesserung bei den Beschwerden im Vergleich zu den beiden anderen Gruppen geführt.

Effiziente LED-Deckenleuchten von Sharp in Japan

Der Konzern Sharp wird am 27. August dieses Jahres eine neue Reihe von effizienten LED-Deckenleuchten in Japan auf den Markt bringen. Dabei handelt es sich um drei annähernd quadratische Leuchten namens Sharp LED ELM. Diese sind für mittlere und kleine Räume konzipiert. Dabei legte das Unternehmen besonderen Wert auf die Effizienz der Leuchten. Das kleinste Modell der LED-Deckenleuchten – Sharp DL-C203V – soll mit 81,3 Lumen pro Watt die aktuell effizienteste LED-Lampe sein, die es gibt. Zudem sind zwei weitere Varianten am Start, die knapp unter 80 Lumen pro Watt bieten. Eine reguläre 100 Watt Glühbirne hatte einst rund 13 Lumen pro Watt zu bieten.

Die Dioden, die Sharp in der LED-Deckenbeleuchtung einsetzt, werden normalerweise in LCD-Fernsehern verbaut. Das kleinste Modell kann schon eine Beleuchtungsstärke von 2600 Lumen vorweisen – dies entspricht zwei 100-Watt-Glühbirnen. Zudem warten die LED Leuchten noch mit einer zusätzlichen Funktion auf. Über eine Fernbedienung können Farbton und Helligkeit angepasst werden. Insgesamt stehen so mehr als 100 diverse Beleuchtungsmodi zur Verfügung. Ferner sind die LED-Deckenleuchten mit einem insektensicheren Gehäuse ausgestattet und sie verfügen über einen Lichtsensor. Mit diesem kann die Helligkeit automatisch angepasst werden – entweder an das Tageslicht oder aber an eine andere Lichtquelle. Nach dem Einschalten dimmen sich die Leuchtkörper zudem langsam ab. Dabei nimmt das menschliche Auge aber keinen Unterschied in der Helligkeit wahr. So kann zusätzlich Energie bei den LED-Deckenleuchten gespart werden. Die Preise der LED-Deckenleuchten liegen zwischen 320 und 510 Euro. Ob die Deckenleuchten auch auf den deutschen Markt kommen ist noch unklar.