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In Salem leuchten bald mit LED-Lichtern die Ortsdurchfahrtsstraßen

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland
In das LED-Zeitalter steigt die Gemeinde Salem in Baden-Württemberg mit ihrer Straßenbeleuchtung ein. Diese energiesparenden Lampen werden zunächst erst einmal in einigen Straßen der Ortsdurchfahrt eingebaut. Dies hat nun der Gemeinderat beschlossen. In Salem leuchten bald mit LED-Lichtern die Ortsdurchfahrtsstraßen weiterlesen

Kandern will Strom sparen mit neuer Lichttechnik

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland
Ein Licht ist der Stadtverwaltung Kandern im Landkreis Lörrach aufgegangen in Sachen Energiesparen, denn auf Leuchtdioden werden rund 950 Straßenlaternen umgerüstet. Durch das Einsetzen von modernster LED-Technik soll viel Strom gespart werden. In die Sanierung der Straßenbeleuchtung sollen dazu in diesem Jahr rund 807.000 Euro investiert werden.

Freigegeben hat der Gemeinderat diese Mittel mit der Verabschiedung des Haushaltplans. Die Stadt bekommt in einer Höhe von knapp 304.000 Euro für die Umstellung eine Förderung. Das restliche benötigte Geld erhält die Gemeinde vom Kreditmarkt. Die Verwaltung rechnet, dass sich die Investition in rund 14 Jahren amortisiert haben soll.

Ausgetauscht werden in den Straßenlaternen in der Stadt und in den Ortsteilen genau 947 Leuchten. Vergeben werden sollen im März 2012 die Arbeiten zur Umrüstung der Laternen. Die Ingenieurarbeiten, die erforderlich sind, sind schon vergeben worden, vom Gemeinderat in der letzten öffentlichen Sitzung. Die Firma IST Energieplan aus Mühlheim, die früher ansässig war in der Töpferstadt, hat den Auftrag erteilt bekommen. Das günstigste Angebot mit knapp 50.000 Euro ist für die vorbereitenden Planungen von der Firma eingereicht worden. Das neue LED-Programm soll vorgestellt werden bei der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates, die am 13. Februar 2012 stattfindet. Licht und nicht Wärme geben die Leuchtkörper der neuen LED-Technik ab, sie sind deshalb keine thermischen Strahler – dies ist ein Vorteil gegenüber den herkömmlichen Glühlampen. Viel Energie kann eingespart werden dadurch.

Im April sollen dann die eigentlichen Arbeiten zur Umrüstung vergeben werden, was dann der nächste Schritt sein wird. In dem Zeitraum von Mai bis August 2012 müssten dann die Erneuerungsarbeiten selbst ausgeführt werden. Umgerüstet werden in der Stadt Kandern alleine die 544 vorhandenen Straßenleuchten. Über 133 Leuchten hat der Stadtteil Wollbach, der damit über zweitmeisten Lampen der Gemeinde verfügt.

Trier: LED-Beleuchtung wird in Straßenlampen getestet

Foto: SWT Trier

Eine Tauglichkeit der LED-Technik im Außenbereich wird in der Praxis durch ein Pilotprojekt in Trier getestet. Wichtig ist vor allem in den Straßen und an den Gehwegen in der dunklen Jahreszeit diese optimal auszuleuchten. Die Straßenbeleuchtung in Ehrang wird deshalb seit Oktober letzten Jahres durch die Stadtwerke Trier erneuert. Im Rahmen des Wettbewerbes „Kommunen im neuen Licht“ sind einige Innenbeleuchtungen des Schulzentrums und der Mehrzweckhalle Mäusheckerweg schon ausgestattet worden, durch die Zusammenarbeit der Stadt Trier mit den SWT Stadtwerke Trier. Nun wird an zwölf Leuchten im Außenbereich diese Technik von der SWT angewendet. Dazu werden diese im Bereich von der Kreuzung Ehranger Straße bis zum ehemaligen Bahnübergang erneuert.

In der Vergangenheit brauchten die Leuchten eine Leistung von 110 Watt. Um die gleiche Helligkeit auf den Straßen zu erzielen, benötigen die neuen Lampen nur noch 45 Watt. An Strom einsparen kann die Stadt für diesen Bereich nun im Jahr rund 3.100 Kilowattstunden. Christian Rauen, der im Bereich Anlagen und Netze für die Planung des Projektes bei SWT verantwortlich ist, meinte, dass mit dieser Menge Strom ein Zweifamilienhaushalt im Jahr auskommen kann. Die Leuchten sind so ausgesucht worden, dass bei dieser Anordnung genau so hell die Straße ausgeleuchtet wird, wie vorher mit der alten Beleuchtung. Deshalb muss auch nicht der Abstand der Lampenmasten verändert werden.

Noch zu teuer wäre die Umrüstung der gesamten Straßenlampen im Stadtgebiet, weil noch rund 20 Prozent die LED-Leuchten bei der Anschaffung teurer sind. Nur Schrittweise ausgetauscht werden deshalb die LED-Leuchten, nach der Planung der Stadtverwaltung mit der SWT. Erstmals großflächige LED-Lampen werden ab 2012 für die Beleuchtung der Straßen im Baugebiet „Im Freschfeld“ auf der Tarforster Höhe montiert. Von der LED-Technik profitiert nicht nur der Haushalt der Stadt Trier, sondern leistet die SWT damit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dann langfristig werden die Kosten für die Lampen gesenkt, weil diese nur ein Drittel an Energie benötigen und die Leuchten eine längere Lebensdauer haben als die herkömmlichen Lampen.