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In Südkorea geraten BMW und Audi in LED-Patentstreit

In einen Rechtsstreit verwickelt worden sind in Südkorea die beiden Autohersteller Audi und BMW. Dabei geht es um den bereits berichteten LED-Streit zwischen Siemens-Tochter Osram und dem Elektronikkonzern LG Electronics.

Der Verkauf von BMW und Audi Fahrzeugen, bei denen LED-Lampen eingebaut sind, die von Osram hergestellt werden, soll durch eine einstweilige Verfügung gestoppt werden. Nach Medienberichten soll dies am Mittwoch beantragt worden sein. Sieben Patente von LG soll Osram laut den Südkoreanern mit diesen Leuchten verletzt haben. Weil die schnell wachsende LED-Industrie immer stärker durch Patentverletzungen beeinträchtigt wird, seien in den Rechtsstreit die Autohersteller mit einbezogen werden. Als lukrativer Zukunftsmarkt gelten die stromsparenden LED-Techniken, die auch in Mobiltelefonen, Fernsehgeräten und Monitoren zum Einsatz kommen.

Seit Monaten herrscht ein Rechtstreit um Patente zwischen Osram und den Koreaner, sowie auch Samsung. Von Osram sind die Asiaten langjährige Lizenzpartner, ihre Gebührenzahlungen für genutzte Lizenzen haben sie in diesem Jahr überraschend eingestellt laut früheren Firmenangaben. In Deutschland, Japan, USA und anschließend in China reichte Osram im Juni gegen die beiden südkoreanischen Unternehmen Patentverletzungen ein. Schadenersatz forderten die Münchener zudem. Die übliche Gegenreaktion im Patentverfahren folgte dann durch Samsung, die eine Gegenklage einreichten. Dem hat sich LG angeschlossen und hat außerdem einen Importstopp für LED-Produkte von Osram bei der südkoreanischen Handelsbehörde gefordert. Den Export von Leuchtdioden der LG-Tochter Innotek zu verbieten, hat dann wiederum Osram verlangt.

Osram wollte aber nicht kommentieren, dass deutsche Autobauer in diese Auseinandersetzung verwickelt worden sind. In der Rechtsposition im Patenstreit fühlt sich das Unternehmen recht sicher, laut einer allgemeinen Aussage eines Sprechers. Dass es sich nur um einen Patentstreit zwischen Osram und LG handle, verwies ein Sprecher von Audi, denn zwischen Audi und LG gebe es kein Klageverfahren in diesem Zusammenhang. Nichts erhalten hätten sie vom Gericht in Südkorea. Eine einstweilige Verfügung wurde auch noch nicht von BMW bestätigt. Die Angelegenheit wollen beide Autohersteller gründlich überprüfen, wenn sie dazu entsprechende Post erhalten sollten.

LED-Tagfahrlicht für drei Kia-Modelle

LED-Beleuchtung spielt nicht nur im privaten Haushalt oder bei der Straßenbeleuchtung eine wichtige Rolle. Auch die Hersteller entdecken LED immer mehr und statten immer mehr Fahrzeuge mit LED-Tagfahrlichtern aus. Aktuell nun gibt es bei Kia LED-Tagfahrlichter. Die hochwertigen Systeme sind dabei speziell an das jeweilige Design des Fahrzeuges angepasst worden und werden in den vorderen Stoßfänger integriert. Die LED-Tagfahrlichter gibt es nun für die Modelle Kia Sorento, Venga und Ceed. Die Nachrüstung für das SUV, den Kompakt-MPV und den Kompaktwagen kann bei jedem Kia-Händler erfolgen. Die Tagfahrleuchten sind dabei Systeme, die ausschließlich für Kia konzipiert worden sind.

Das Beispiel der LED-Tagfahrlichter zeigt, dass sich Kia Motors den aktuellen Erkenntnissen nicht verschließt, dass mit den LED-Tagfahrleuchten für eine höhere Sicherheit gesorgt wird, da die Wagen so besser sichtbar sind. Insbesondere als LED-Tagfahrlicht kommt das zusätzliche Element auch als elegantes Designfeature auf. In anderen Modellen wie dem Picanto oder dem Sportage sind die LED-Tagfahrlichter bei Kia sogar schon Bestandteil der Serienausstattung.

Bei den deutschen Kia Händlern gibt es die auf das jeweilige Design abgestimmten LED-Tagfahrleuchten bereits. Inklusive der Montage kosten die LED-Tagfahrlichter ab 399 Euro. Dies ist die unverbindliche Preisempfehlung, wenn der Einbau der LED-Tagfahrleuchten durch einen Kia Service-Partner erfolgt. Wer auf der Suche nach solch einem Partner ist, der wird auf der Webseite von Kia fündig.

Volkswagen mit LED-Tagfahrlicht für Golf und Polo

Wer in Besitz eines VW Golf oder eines VW Polo ist, der darf sich nun über LED-Tagfahrleuchten freuen. Denn der Wolfsburger Konzern hat nun mitgeteilt, dass es die LED-Beleuchtung für die beiden Wagen gibt. Diese neuen Produkte bringen den Fahrern mehr Sicherheit, mehr Energie-Effizienz und zudem auch eine lange Lebensdauer.

Gedacht sind die LED-Tagfahrleuchten vor allem für Vielfahrer. Denn gerade diese Gruppe der Autobesitzer darf sich über eine zusätzliche Sicherheit freuen. Für eine höhere Sicherheit beim VW Golf und beim VW Polo sorgen dabei die LED-Tagfahrleuchten, die zudem energiesparend und langlebig sind. Der wesentliche Unterschied ist dabei in der typisch weißen LED-Lichtfarbe begründet. Denn im Gegensatz zu der herkömmlichen Fahrzeugbeleuchtung beim VW Golf und beim VW Polo mit Halogen-Tagfahrlicht sind die LED-Tagfahrleuchten schon aus weiter Entfernung zu erkennen. Denn die insgesamt 22 LED sorgen für eine insgesamt vier Mal höhere Leuchtkraft als es bei der herkömmlichen Beleuchtung beim Golf und Polo von Volkswagen der Fall ist.

Die LED-Tagfahrleuchten für den VW Golf und den VW Polo gibt es bei allen VW-Partnern. Dabei sorgt die LED-Beleuchtung in den Autos für eine Entlastung der Energiebilanz. Ein Einschalten der LED-Tagfahrlichter erfolgt automatisch beim Start des Motors. Die LED-Tagfahrleuchten erlöschen hingegen beim Motor abschalten oder aber wenn das Abblendlicht oder das Standlicht eingeschalten wird. Ansonsten ist diese weitere Autobeleuchtung nicht in Betrieb. Die Lebensdauer der LED-Tagfahrlichter für den VW Golf und den VW Polo werden mit rund 10.000 Betriebsstunden angegeben. Somit sollten die LED-Leuchten das ganze Leben lang eines Wagens halten.