LED-Technik ist nicht mehr aufzuhalten

Nicht mehr aufzuhalten ist in der Beleuchtungstechnik der Einzug von LEDs. Ein riesiges Marktpotenzial für Leuchtdioden eröffnet sich zum einem durch die gestiegenen Energiepreisen. Aber auch durch die Verordnung 245/2009 der europäischen Kommission, die für den Ausstieg aus den veralteten Beleuchtungstechniken die Rahmenbedingungen festlegt. Gegenüber den herkömmlichen Lösungen liegt momentan erst bei dünnen 1,4 Prozent die Durchdringungsrate von Beleuchtungssystemen auf LED-Basis, nach einer DisplaySearch-Studie. Aber mit einem Anstieg auf 9,6 Prozent rechnen die Marktexperten für das Jahr 2014.

Vor allem durch ihre Robustheit und ihre hohe Energieeffizienz, bei Anwendungen im Innen- und Außenbereich, überzeugen die hochwertigen Leuchtdioden – neben ihrer Umweltfreundlichkeit. Auch durch eine niedrige Vibrationsempfindlichkeit, Schock- und Stoßfestigkeit zeichnen sich die LEDs aus. Ihre lange Lebensdauer ist natürlich ein weiterer Pluspunkt. Zwischen 25.000 und weit über 50.000 Stunden kann dies, je nach Systemdesign, der Fall sein. Die Temperatur im direkten Umfeld der LED wie beispielsweise die Gehäusetemperatur der Leuchte, sowie die Temperatur im Inneren sind die wichtigsten Parameter zur Alterung der Leuchtdioden. Vom thermischen Design der Applikation sind beide Werte stark abhängig. Die Stromstärke, mit der das Bauteil betrieben wird, bestimmt darüber hinaus noch die Lebensdauer einer LED. Keine negativen Auswirkungen auf die Lebensdauer haben häufige Ein- und Ausschaltzyklen.

Im Wesentlichen vom Aufbau des kompletten Betriebssystems abhängig ist der Lichtstrom, die Temperatur, die Lebensdauer und weitere Betriebsparameter. Es müssen deshalb die Kunden, Lieferanten und Hersteller heutzutage die komplette Licht-Lösung betrachten und optimieren, denn es genügt nicht nur, einfach die gewünschten Einzelkomponenten zur Verfügung zu stellen. Gefordert wird hierfür ein technisches breites Wissen. Ein lohnende und interessante Aufgabe ist das heute und auch in Zukunft für erfahrene Distributoren.

Diesen Trend erkannt und darauf reagiert hat auch die MSC Vertriebs GmbH. Zwei MSC Lighting Competence Centers, in Frankenthal und Wiesbaden, hat vor wenigen Wochen in Deutschland der Distributor eröffnet. Die verantwortlichen Line-Manager handeln in Frankenthal, und alle MSC-Vertriebsbüros im deutschsprachigen Raum sowie in den Benelux-Ländern werden von den Business Development Manager des Wiesbadener Kompetenzzentrums unterstützt. Eingerichtet wurde darüber hinaus europaweit in Italien, Frankreich, Österreich, Belgien, der Schweiz und Spanien sowie in den Niederlanden ein umspannendes Netz von MSC Lighting Competence Centers.

Firma aus Tirol baute LED-Uhr in Mekka

Mekka, der bedeutendste Wallfahrtsort des Islams, wird seit kurzer Zeit mit Tiroler Lichter verschönert. Geplant wurde das Beleuchtungskonzept für den 601 Meter hohen Hauptturm eines riesigen Hotelkomplexes von dem Lichtlabor Bartenbach aus Aldrans in Tirol. Über 120.000 Betten umfasst dieser Hotelkomplex. Auf einer Höhe von 425 Meter sind rund um die Turmspitze vier Uhren angebracht, die das Kernelement der Beleuchtung sind. Jeweils einen Durchmesser von 43 Meter haben die weltweit größten Uhren. 23 Meter lang und sechs Tonnen schwer ist alleine der begehbare und beleuchtete Minutenzeiger. Sehr weit zu sehen, nämlich bis zu 10 Kilometer Entfernung, sind die leuchtenden Uhren in Mekka.

Die Gebetssprüche für die jährlich rund drei Millionen muslemischen Pilger prangen in vier beleuchteten Medienwände mit jeweils einer Größe von 11×70 Meter, die zusätzlich in die Fassade unterhalb der Uhren integriert worden sind. Der Projektleiter Christoph Gapp von der Firma Bartenbach erklärte, dass mit LED-Technik das ganze Projekt umgesetzt wird. Eingebaut wurden für die Beleuchtung der Medienwände und Uhren über zwei Millionen LED-Lampen. Die Energie von drei Einfamilienhäusern verbraucht alleine eine der Uhren. Wie der Geschäftsführer weiter berichtete, beträgt zwischen drei und fünf Millionen Euro das Auftragsvolumen für die Aldranser Beleuchtungsplaner. Der bisher größte Einzelauftrag ist das für das Tiroler Lichtlabor. Ein weiteres Großobjekt in Mekka umfasst dieser Auftrag auch. Bartenbach soll ein Beleuchtungskonzept ausarbeiten, für die entstehenden Bauten des Moschee-Areals, das in den kommenden Jahren um 600.000 Quadratmeter ausgebaut wird.

Aus Arabien kommen mittlerweile schon 20 Prozent des Umsatzes für die Tiroler Beleuchtungsspezialisten und deshalb ist der arabische Raum ein wichtiger Markt für das Unternehmen.

Düsseldorf: Öko-Projekt samt LED hilft Geldsparen

Bild von der Preisverleihung Ökoprofit 2010

Statt Dieselmotor werden Elektroautos genutzt und die Glühbirne wird durch LED-Leuchten ersetzt. Um mehr als 400.000 Euro haben elf Unternehmen die Betriebskosten gesenkt, die bei der dritten Runde des Programms Ökoprofit in Düsseldorf in den Klimaschutz investiert haben. Neu aufgelegt wird ab November deshalb die nächste Beratungsreihe.

Mit einem gewöhnlichen Firmenwagen erledigten Mitarbeiter der Firma L’Oréal bislang kurze Fahrten in der Stadt Düsseldorf. Um zwei Elektroautos wurde im Februar der Fuhrpark des Kosmetikherstellers aufgestockt, und diese werden nun für die Kurierdienste verwendet. Marcus Born von L’Oréal sagt dazu, dass die Mitarbeiter diese Fahrzeuge gut annehmen und pro Jahr acht Tonnen CO2 gespart werden. Nur ein Beispiel wie das Unternehmen, das schon im Jahre 2008 zum ersten Mal an diesem Projekt teilgenommen hat, die Umwelt schont, sind die neuen Elektro-Autos. Ein anderer umweltschonender Aspekt sind LED-Leuchten die für das Logo auf dem Dach des Düsseldorfer Firmengebäudes genutzt werden.

Seit der ersten Auflage des Projekts haben sich auch andere Firmen in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens mit diesem Thema befasst. Gemäß den Ökoprofit-Kriterien wurde am Dienstag, 04.Oktober 2011 ein anderes Objekt zertifiziert und zwar das Sheraton Airport Hotel in Düsseldorf. 90 LED-Lampen strahlen nun in der Hotelhalle, anstatt der Halogen-Strahlern. Das Hotel am Flughafen Düsseldorf spart damit 237 Kilowattstunden Strom durch diese und weitere Maßnahmen. Rentiert haben sich somit in acht Monaten die Investitionen.

So schnell geht das aber nicht immer. Holger Stürmer vom Umweltamt Düsseldorf, der gemeinsam mit Ruth Sommer das Projekt betreut, erklärte, dass sich die Verbesserungen nach zwei bis vier Jahren im Schnitt rechnen. Je nach Größe zwischen 2.500 und 8.000 Euro zahlen für die Teilnahme die Unternehmen. Auf eine effiziente Beleuchtung setzte auch, wie viele andere Unternehmen, aus Holthausen, die Druckstudio GmbH. Für eine Fußbodenheizung nutzt die Druckerei mit 83 Arbeitern zudem die Abwärme der Druckmaschinen. Klimaneutral ist nun die Firma, bezogen auf Strom und Wärme. Damit sich viele Unternehmen und Einrichtungen an der vierten Runde von Ökoprofit beteiligen, sollen diese Beispiele einen Anreiz haben, hofft das Umweltamt. Ab sofort kann sich jeder, der Interesse daran hat, bei der Stadt Düsseldorf bewerben.

Nächster Test mit LED-Lampen

Quelle: http://www.freeimages.co.uk

Die 60-Watt Glühbirnen dürfen bekanntermaßen seit dem 01. September 2011 nicht mehr produziert werden. LED-, Energiespar- und Halogenlampen sind Alternativen, die diese Birne ersetzen. Sie unterlagen einem Test der Arbeitskammer (AK) von Linz in Österreich. Doch nicht alles was diese Lampen versprechen, können sie auch halten. Dies traf aber erwartungsgemäß nicht auf die LED-Lampen zu.

Insgesamt 18 Lampen, die vergleichbar hell wie eine 60-Watt-Glühbirne leuchtet, wählte für ihren Test die AK aus. Die Preisunterschiede sind in erster Linie sehr markant. Zwischen 60 und 72 Euro kosten die beiden LED-Lampen, die mit „Sehr gut“ bewertet wurden. Zwischen 3 und 13,30 Euro kosten die Energiesparlampen die zwar wesentlich günstiger sind, aber im Test nur mit einem „Gut“ ausgezeichnet wurden.

Der nächste Punkt, der getestet wurde, betrifft die Lebensdauer der verschiedenen Lampen. Hierbei wird bemängelt, dass das Versprechen des Herstellers oft von den Lampen nicht eingelöst wird. Für die getesteten Energiesparlampen wird eine Brenndauer von 6.000 bis 15.000 Stunden angegeben. Nicht einmal 6.000 Stunden überlebten sechs von den zwölf geprüften Lichtquellen bei dem Test der AK. Sehr entscheidend sind bei den Lichtspendern die Stromkosten, wobei es auch hier sehr große Unterschiede gibt. Pro Million Lumenstunde fallen bei Halogenlampe an Kosten 13 bis 14 Euro an. In 1.500 Brennstunden gibt eine 60-Watt- Glühbirne etwa diese Lichtmenge ab. Bei 2,50 bis 4 Euro liegen die Stromkosten, die für LED- und Energiesparlampen anfallen. Weil die nächste Halogenlampe schon nach 2.000 Betriebsstunden fällig wird, bleibt der Stromkostenvorteil bei der LED- und Energiesparlampe bestehen, wenn die angegebene Lebensdauer von den Herstellern stimmt. Aber nicht immer sind diese Angaben richtig. Der Stromkostenvorteil der LED- und Energiesparlampen ist schnell aufgebraucht, wenn diese nicht wesentlich länger halten, wie die Halogenlampe. Der höhere Preis wird ja schließlich wieder fällig, wenn eine neue Lampe gekauft werden muss.

Lumitronix offizieller LEDIL-Distributor von LED-Optiken

Ein wichtiger Experte in der Entwicklung und Fertigung von LED Optiken ist seit vielen Jahren die Firma LEDIL. Den hochwertigen Produkten und dem praktischen Wissen des innovativen Unternehmens vertrauen die weltweit führenden Hersteller von Leuchten. Für die Kunden bietet LEDIL auch spezifische Lösungen an, neben dem großen verfügbaren Standardsortiment, das über mehr als 1.000 Reflektoren und Linsen umfasst. Eine zeitgleiche Entwicklung kombinierbarer Linsen und Reflektoren für die neuesten LEDs wird LEDIL ermöglicht durch eine enge Zusammenarbeit mit marktführenden LED-Herstellern wie zum Beispiel LUMILEDS, Philips, Samsung, Cree oder Nichia. Äußerst interessant als Distributionspartner ist LEDIL durch dieses Alleinstellungsmerkmal.

Nun konnte LUMITRONIX® die Distribution von LEDIL Produkten bekanntgeben, nachdem die Firma schon im Januar dieses Jahres die Distribution von Nichia Produkten erhalten hatte. Der Geschäftsführer von LUMITRONIX, Christian Hoffmann, erklärte dazu gegenüber der Presse, dass die bisherige Produktpalette durch die hochwertigen Optiken optimal ergänzt wird, und sich im Bereich der LED-Applikationen für die Firma neue Möglichkeiten öffnen.

Als Distributor hat der LED Spezialist LUMITRONIX nicht nur die Möglichkeit, LEDIL Optiken zu kaufen, sondern werden dadurch Serviceleistungen erweitert, wie beispielsweise kurze Lieferzeiten, große Lagermengen oder Abrufaufträge. Dank einer perfekten Kombination aus technischem Know-how und branchenspezifischem Wissen, kann nun LUMITRONIX alles aus einer Hand und Made in Germany anbieten. Das bedeutet für die Kunden maßgeschneiderte Lösungen und schnelle zielführende Beratungen. Sonderanfertigungen, anwendungsspezifischer Lichtlösungen ermöglicht nun das schwäbische Unternehmen durch die hauseigene Entwicklung und Produktion.

Kassel: weniger Strom, viel Licht dank LED-Beleuchtung

In einer Zusammenarbeit zwischen den Städtischen Werken Netz + Service GmbH und der Baunataler Firma Herkules-Resotec ist ein LED-Umrüstsatz entwickelt worden, der in der Straßenbeleuchtung von Kassel eingesetzt wird. Das alte Gehäuse der Leuchten zu erhalten und zu nutzen wird dadurch möglich – zudem wird mindestens 50 Prozent an Energie eingespart. Rund 250 Euro pro Lampe beträgt die Ersparnis. Verbessert wird außerdem die Ausleuchtung der Lampen mit diesem Umrüstsatz.

Das vorhandene Gehäuse der Lampe wird zuerst entkernt und gereinigt bei dieser Umrüstung, der Einbausatz wird dann wieder in die Lampe integriert und dann wird das Modul überprüft. Von den LED-Lampen überzeugt ist der Geschäftsführer Andreas Kreher von den Städtischen Werken Netz + Service GmbH. Ein wartungsarmer Betrieb, eine lange Lebensdauer und die gute Lichtausbeute sind die Vorteile der LED-Leuchte, meinte Kreher. Ohne Einbußen bei der Beleuchtung in Kauf nehmen zu müssen, werde Energie gespart, sagt er zu diesem Umrüstsatz. Besser als unter einer starken herkömmlichen Beleuchtung könne die Zeitung sogar unter einer schwachen LED-Lampe gelesen werden. Weniger Kohlendioxid (CO2) werde außerdem produziert, denn es wird ja weniger elektrische Energie gebraucht. Dies ist natürlich auch ein sehr wichtiger Aspekt.

Für diese Umrüstung der Straßenbeleuchtung hat die Stadt Kassel derzeit keinen festen Topf, aus dem das Geld genommen werden kann. Ein Konzept wird aber entwickelt, um zu sehen, was eingespart wird durch das neue LED-Licht, und was dann zur Verfügung bleibt für die Lampen mit der neuen Technik. Nur einen kleinen Teil der öffentlichen Beleuchtung stellen die Straßenlampen in Kassel dar, die umgerüstet wurden und noch erneuert werden. Für insgesamt 21.769 Leuchten und 20.024 Masten, die verbunden sind mit 876 Kilometer langen Kabeln, sind die Städtischen Werke Netz + Service GmbH verantwortlich. Rasant verlaufe außerdem die technische Entwicklung, heißt es weiterhin. Neue Straßenlampen mit Bewegungsmelder, die um Strom zu sparen, nur wenn es nötig ist, leuchten, schauen sich in Göttingen die Experten von Kassel an.

Im Neubaugebiet von Steinach sorgt neue LED-Technik für Licht

Die Zukunft leuchtet seit der letzten Septemberwoche im Neubaugebiet Mittelgrün in Steinach und diese heißt LED-Leuchten. In diesem Gebiet sind die neuen LED-Leuchten von den Mitarbeitern des E-Werks Mittelbaden angebracht worden. Licht ins Dunkel bringen vorerst sechs dieser Leuchten, doch sollen in dem Baugebiet noch weitere bei der Erweiterung folgen. Bei einem Ortstermin ist das von Frank Edelmann, Bürgermeister aus Steinach, erläutert worden. Neue und einheitliche Maßstäbe setzen will die Gemeinde in dem Neubaugebiet Mittelgrün. Dazu begründete der Bürgermeister, dass die Stadt LED-Leuchten einbaut, die umwelt- und klimafreundlich sind und sich besonders durch einen geringen Energieverbrauch auszeichnen. Durch den niedrigen Stromverbrauch würden sich die höheren Anschaffungskosten der LED-Leuchten rasch ausgleichen, ist sich der Bürgermeister sicher.

Die Meinung, die das Gemeindeoberhaupt von Steinach hatte, wurde bekräftigt, durch die Zahlen, die von Lothar Baier dazu präsentiert worden sind. Baier ist Mitarbeiter des E-Werks in Mittelbaden und der zuständige Mann für die Straßenbeleuchtung. Um rund 50 Prozent geringer ist der Energieverbrauch von LED-Leuchten im Vergleich zu den Natriumhochdruckleuchten (NAV), laut Baier. Noch mehr an Energie, nämlich rund 74 Prozent, wird eingespart gegenüber den Quecksilberdampfleuchten (HQL-Leuchten) mit weißem Licht, die früher gebräuchlich waren.

Auf einen weiteren Vorteil der LED-Leuchten hat Baier hingewiesen, denn von 51 Watt auf 21 Watt kann der Energieverbrauch in der Nacht gesenkt werden. Für die neuen LED Lichtquellen spreche auch eine Wartungsfreundlichkeit. Der Mann vom E-Werk erklärte, dass die LED-Leuchten zwölfeinhalb Jahre halten würden. Geradezu winzig sind auch die LE-Dioden in den neuen Leuchten im Vergleich zu herkömmlichen HQL-Birnen. Nur ein Punktstrahllicht erzeugen diese, und dieser Strahl wird verstärkt und gebündelt durch einen Facettenspiegel.

Laserlicht fürs Auto ist der nächste Schritt für BMW

Weiter voran schreitet die Leichttechnik von Autos. Der nächste logische Schritt ist für BMW nach blendfreien Fernlichtassistenten, dem Fußgänger-Markierungslicht „Dynamic Light Spot“ und den Voll-LED-Scheinwerfern das Laserlicht. Dieses ist noch energiesparender und ein weiterer Beitrag zur Verbrauchsreduzierung, auch Komfort und Sicherheit könnte damit gesteigert werden. In der Hybridstudie BMW i8 Concept feiert die neue Technologie ihre Premiere.

Ein nahezu paralleles Lichtbündel hoher Leuchtdichte kann Laserlicht liefern, weil es nur aus einer Wellenlänge besteht. Herkömmliche LEDs sind auch nicht so intensiv, Laserlicht ist tausendmal stärker. Realisieren lassen sich völlig neue Funktionen mit diesen Eigenschaften beim Einsatz im Fahrzeugscheinwerfer. Noch einmal mehr als halbieren lässt sich der Verbrauch der Energiekosten im Vergleich zu LED-Scheinwerfern. LED-Licht schafft rund 100 Lumen und rund 170 Lumen pro Watt kann Laserlicht liefern.

Nicht direkt ausgestrahlt wird das blaue Laserlicht beim Einsatz als Lichtquelle im PKW, sondern mittels Phosphor-Leuchtstoff im Scheinwerfer umgewandelt und das Licht passt sich deshalb dem Einsatz im Straßenverkehr an. Für die Augen ein angenehmes Licht ist das Ergebnis, das es ist sehr hell und weiß. Die Baugröße der Laserdioden ist ein wichtiger Aspekt. Eine Seitenlänge von einem Millimeter, also schon recht klein, hat eine herkömmliche LED als quadratische Einzellichtquelle. Nur ein Hundertstel davon, also zehn Mikrometer, misste eine Laserdiode. Neue Möglichkeiten bei der Einbindung der Lichtquelle ins Fahrzeug werden damit geschaffen. In üblicher Größe soll die Schweinwerfer-Oberfläche weiterhin gebaut werden, denn die BMW-Techniker planen nicht, diese extrem zu verkleinern. Genutzt werden können jedoch bei der Bautiefe, und somit bei der Platzierung das Scheinwerfers und der Karosserie-Gestaltung die Vorteile des geringen Raumbedarfs.